Becher: Mieten dürfen nicht weiter Preistreiber bleiben

Automatische Inflationsanpassung im Mietbereich aufheben

Wien (OTS/SK) - "Neues Monat - gleiches Spiel." So kommentiert SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher die heute bekannt gegebenen Zahlen der Statistik Austria zur März-Inflation. "Die Mieten sind im Jahresabstand wieder um fünf Prozent gestiegen. Dafür verantwortlich sind nicht zuletzt die automatische Anpassung der Mietpreise an die Inflation, aber auch der intransparente Betriebskostenkatalog", betont Becher. ****

"Dass die Miete automatisch an die Inflation angepasst wird, ist international unüblich. Um die Teuerungsspirale zu durchbrechen, müssen wir hier neue Wege gehen und die Inflationsanpassung zumindest deutlich weniger stark gewichten, wie es auch das kürzlich vorgestellte Universalmietrecht vorsieht", so Becher.

"Weiters gilt es, Änderungen im Bereich der Betriebskosten umzusetzen. Es muss zu mehr Transparenz und einer deutlichen Entrümpelung kommen. Versicherungen und Grundsteuer dürfen nicht weiter auf Mieter und Mieterinnen überwälzbar sein. Dies wäre ein kleiner aber wesentlicher Beitrag, die überzogene finanzielle Belastung von Mieterinnen und Mietern zu dämpfen", so Becher abschließend. (Schluss) ve/ms/mp

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