„Thema“ am 20. April: Vierlinge mit 65 – Kinder um jeden Preis?

Außerdem: Tod auf der Baustelle und Sylvester Levay im Interview

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert "Thema" am Montag, dem 20. April 2015, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden in HD produzierten Beiträgen:

Vierlinge mit 65 - Kinder um jeden Preis?

Sie ist 65 Jahre alt, hat bereits 13 Kinder und sieben Enkel - und ist nun mit Vierlingen schwanger. Die Berliner Lehrerin Annegret Raunigk hat sich in der Ukraine durch eine Eizellen- und eine Samenspende künstlich befruchten lassen. Ihre jüngste Tochter, neun Jahre alt, hätte sich ein Geschwisterchen gewünscht. "Ich liebe das Leben mit Kindern einfach", sagt die Alleinerzieherin, "jeder sollte so leben, wie er möchte." Nicht auf Kosten der Kinder, meinen viele. "Es ist ein Hochrisikofall, um nicht zu sagen ein Höchstrisikofall", schätzt Gynäkologe Johannes Huber die Gefahr einer Frühgeburt mit bleibenden Schäden für die Kinder ein. Die Entscheidung von Annegret Raunigk hat eine breite Diskussion ausgelöst: Soll alles erlaubt sein, was möglich ist? Wenn ja, um welchen Preis? Wenn nein, wo sollen Grenzen gezogen werden? Andrea Poschmaier und Christian Zechner berichten.

Tod auf der Baustelle

Im August 2014 starb Ilkay Cafer auf einer Baustelle. Erdrückt von der 120 Kilogramm schweren Last zweier Baustellengitter. 43 Jahre hat der 66-jährige Österreicher und gebürtige Türke auf Baustellen gearbeitet, doch passiert ist es in seiner Pension. Mysteriöse Umstände stellen die Unfalltheorie in Frage: Ilkay Cafer war der letzte Mieter in einem Zinshaus in Wien-Mariahilf. Das Haus sollte generalsaniert werden, die Mieter ihre billigen Wohnungen verlassen. "Mein Vater wollte nicht weg und wurde deshalb massiv unter Druck gesetzt", erzählt die Tochter des Verstorbenen. In seiner Wohnung wurden ein Baseballschläger und ein Schlüsselbund mit Blutspuren gefunden. Die Familie beklagt die schleppenden Ermittlungen - seit sechs Monaten hat sie nichts von der Staatsanwaltschaft gehört und möchte endlich wissen, wie ihr Vater zu Tode gekommen ist. Christoph Seibel und Oliver Rubenthaler haben recherchiert.

Sylvester Levay - der Mann mit dem guten Ton

Mit "Fly Robin Fly" landete er einen Nummer-eins-Hit in den USA, er machte in Hollywood Karriere, und sein Musical "Elisabeth" haben weltweit an die zehn Millionen Menschen gesehen - doch die wenigsten kennen den Mann hinter den vielen Erfolgsproduktionen. In wenigen Tagen feiert der Komponist Sylvester Levay seinen 70. Geburtstag. "Mit sechs Jahren habe ich meinen Eltern meine erste Filmmusik vorgespielt", erinnert sich der vielseitige Musiker im "Thema"-Interview. Diese Woche hat er die Wiederaufnahme seines Musicals "Mozart" in Wien präsentiert. Zu Hause ist Sylvester Levay im Schloss Schönbrunn. "Ich komme mir manchmal ein bisschen verfolgt vor von Elisabeth", schmunzelt seine Frau Monika und zeigt das wertvollste Stück ihrer umfangreichen privaten Sissi-Sammlung - ein schwarzes Originalkleid. Christian Zechner hat die Familie Levay im Schloss Schönbrunn besucht.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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