NEOS: EU-Kommission die Möglichkeit geben, Menschen im Mittelmeer zu retten

Angelika Mlinar: „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass das Mittelmeer zum Massengrab geworden ist“

Wien (OTS) - Erneut sind in den letzten Tagen hunderte Flüchtlinge bei dem Versuch das Mittelmeer in Richtung Europa zu überqueren, ums Leben gekommen. "Dieser unerträgliche Zustand führt uns wieder einmal vor Augen, dass die europäische Asyl- und Migrationspolitik dringend reformiert werden muss", erklärt NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar: "Wir müssen der Europäischen Kommission die Möglichkeit geben, die Menschen im Mittelmeer zu retten. Dies umfasst nicht nur die politische Rückendeckung, sondern auch die finanziellen Möglichkeiten. Grenzsicherung allein kann nicht die Antwort auf diese dramatische Situation sein."

Italien nun die volle Last und Verantwortung aufzubürden und weiter nach dem Motto "das geht uns nichts an, ist ja weit weg" vorzugehen, hält Angelika Mlinar für unwürdig: "Das ist nichts anderes als ein Trauerspiel, das umgehend enden muss. Hier geht es um Menschenleben und ich kann nicht glauben, dass wir uns mit dem Umstand abfinden, dass das Mittelmeer zum Massengrab geworden ist."

Die Europäische Kommission wird Ende Mai ihre neue Strategie zur Migrationspolitik veröffentlichen. "Hier müssen jetzt endlich handfeste Lösungen präsentiert werden. Immerhin geht es darum Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Mittelfristiger Plan muss ein gemeinsames Asylsystem sein, das endlich Migration von Asyl trennt und so auch die politische Diskussion versachlicht" so Mlinar abschließend.

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