Arbeitssicherheit im Wald ist Gebot der Stunde

Schutzausrüstungszuschuss für Aufarbeitung nach Sturm „Niklas“

Wien (OTS) - In Österreich sind durch den Sturm "Niklas" Anfang April in Summe rund 350.000 bis 400.000 Festmeter Schadholz angefallen. Am stärksten war der Westen betroffen, vor allem Tirol, Salzburg und Oberösterreich. Die Aufarbeitungen im Wald sind derzeit im Gange.

Großteils handelte es sich um Einzelwürfe und Brüche, die sehr regional angefallen sind. Daher ist es wichtig, dass das Holz sukzessive, schnell und sauber aufgearbeitet wird und es zu keinen Folgeschäden durch Borkenkäfer kommt. Auch wenn sich die Schäden im Wald nicht auf den Holzmarkt auswirken, ist die Aufarbeitung für jeden einzelnen Betrieb kostenintensiv, da die Arbeit schnell und ordentlich vorangehen muss und unter erschwerten Rahmenbedingungen erfolgt. Die Arbeitssicherheit muss dabei an oberster Stelle stehen, was letztlich auch die Kosten beeinflusst.

Die Aufarbeitung von Sturmholz birgt ein großes Risiko, da sie aufgrund von Spannungen im Holz sehr gefährlich ist und das Kalamitätsholz oft in unwegsamen Geländen liegt. Immer wieder sind schwere Forstunfälle die Folge von Schadereignissen. Arbeitssicherheit ist daher von zentraler Bedeutung. Dazu gehören eine gute Planung, überlegte Arbeitsschritte, volle Aufmerksamkeit und eine vollständige Schutzausrüstung. Grundvoraussetzung ist erfahrenes und gut ausgebildetes Forstpersonal.

"Durch Informations- und Aufklärungsarbeit sowie geschultes Personal wird ein wesentlicher Beitrag zur Vermeidung von Arbeitsunfällen geleistet. Daher wird die Sozialversicherungsanstalt der Bauern einen Zuschuss für persönliche Schutzausrüstung an betroffene Waldbauern gewähren", erläutert DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, der den Zuschuss im Vorstand der SVB beantragt hat.

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