Willi: Neue Studie bringt Rückenwind für Flächendeckende LKW-Maut

Grüne: Kostenfolgen für Haushalte im Alltag auch am Land unter Wahrnehmungsgrenze

Wien (OTS) - "Mit der heute präsentierten, verdienstvollen Studie des Österreichischen Instituts für Raumplanung im Auftrag der Arbeiterkammer ist nochmals konkret belegt, worauf schon bisher alle Erfahrungen aus der Schweiz und aus den Einführungszeiträumen anderer LKW-Maut-Modelle klar hindeuteten: Eine flächendeckende LKW-Bemautung ist für die Haushalte völlig unproblematisch, selbst in peripheren ländlichen Regionen. Von der Wirtschaftskammer beschworene Kosten-Katastrophen finden nicht statt", unterstreicht Georg Willi, Verkehrssprecher der Grünen.

"Die Begründung ist so schlicht wie einleuchtend: Die im Alltag der Haushalte benötigten Güter haben nur sehr geringe Transportkostenanteile, daher bleiben auch die Mehrkosten durch eine bescheidene Bemautung im Promille- bzw. Zehntel-Cent-Bereich. Und bei den selten, oft nur einmal im Leben benötigten Gütern mit höheren Transportkostenanteilen wie Baustoffen ist eine Maut ein Anreiz für Besorgung in der Region mit kurzen Wegen - selbst hier stärkt eine flächendeckende LKW-Maut die regionale Wirtschaft. Diejenigen Wirtschaftsvertreter, die immer wieder das Gegenteil behaupten, weil sie Interessen der überregionalen oder gar globalen Konzerne statt die Wirtschaft in unseren Regionen vertreten, müssen angesichts der aktuell von ÖIR und AK vorgelegten Fakten dringend überlegen, ob sie ihre unglaubwürdige Verwirrungstaktik fortsetzen wollen", stellt Willi klar. "Angesichts der Fakten - hier bröselnde Landes- und Gemeindestraßen und Finanzbedarf für mehr Öffentlichen Verkehr, da fehlende Kostenwahrheit und keine Nachteile für BürgerInnen und Regionalwirtschaft - gehe ich davon aus, dass die Länder ihre Bemühungen in Richtung Umsetzung einer flächendeckenden LKW-Bemautung zügig und entschlossen fortsetzen und raschest möglich abschließen", sagt Willi.

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