GPA-djp zu Ladendiebstahl: Wirtschaft soll Generalverdächtigung der Beschäftigten unterlassen

Gemeinsam den wichtigen Themen zuwenden

Wien (OTS) - GPA-djp/Wien/Handel

"Es ist in höchstem Maße unseriös und auch enttäuschend, dass die Wiener Wirtschaftskammer einen Generalverdacht über alle Handelsbeschäftigten ausspricht, ohne seriöse und nachprüfbare Zahlen zu nennen", so der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp-Wien, Franz Georg Brantner zu den jüngsten Behauptungen der Wiener Wirtschaftskammer, ein Drittel der Ladendiebstähle würde durch Beschäftigte erfolgen. ++++

"Solche durch nichts zu belegende Unterstellungen, sind nicht dazu angetan, die Motivation der Handelsangestellten zu erhöhen. Statt sie in einem Atemzug mit Kriminellen zu nennen, sollte sich die Wirtschaftskammer Wien besser überlegen, wie sie zur weiteren Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Handel beitragen kann. Dass etwa die Teilzeitbeschäftigten in etlichen Betrieben immer noch um den ihnen zustehenden Mehrarbeitszuschlag umfallen, ist einer dieser unhaltbaren Zustände, die dringend geändert gehören. Bei einer Befragung in Wiener Einkaufszentren hat fast die Hälfte der befragten Beschäftigten angegeben, dass Mehrstundenzuschläge nicht abgegolten werden. Qualifizierung, attraktivere Einkommen und Arbeitszeitqualität für die Beschäftigten sind auch für die Zukunft der Branche essentiell. Wer auf dem Niveau von Generalverdächtigungen agiert und somit die Arbeit der Beschäftigten nicht wertschätzt, läuft Gefahr sich als ernst zu nehmender Verhandlungspartner für wichtige Zukunftsfragen des Handels zu disqualifizieren", so die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien Barbara Teiber.

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