Peter Haubner: Gewerbefreistellungsverordnung als wichtiger Schritt zur Entbürokratisierung

Rechtsrahmen schafft Klarheit, spart Geld und Verwaltungsaufwand – weitere Reformschritte im Verwaltungsbereich müssen folgen

Wien (OTS) - "Die heute in Kraft getretene Gewerbefreistellungsverordnung ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Entbürokratisierung des Standorts Österreich. Eine große Anzahl kleiner Betriebe wird so von der Genehmigungspflicht für ihre Betriebsanlagen befreit, Neugründer können nun rascher ihre Ideen in die Tat umsetzen. Damit fördern wir junges Wachstum und stärken unseren Wirtschaftsstandort", so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner anlässlich der von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner erlassenen Gewerbefreistellungsverordnung für bestimmte Betriebstypen.

Die neue Regelung spare Gründern vor allem Zeit, Geld und Mühe. Im Einzelfall bedeute die Gewerbefreistellung Kostenersparnisse von 2.000 bis 3.000 Euro. "Gerade in der Anfangsphase brauchen Jungunternehmer jeden Cent ihres Budgets. Mit der nunmehrigen Verordnung vereinfachen wir ihnen den Weg zur Selbstständigkeit", so Haubner.

Für knapp 90.000 bestehende Betriebe bedeutet die neue Regelung zudem mehr Rechtssicherheit. Dazu Haubner: "Bisher gab es bei Unternehmern oft Unsicherheit darüber, ob bei ihrem Betrieb eine anlagerechtliche Genehmigungspflicht zutrifft. Die unterschiedlichen Ansichten und Verwaltungspraktiken der Länder und Bezirke haben da nicht geholfen. Die jetzige Verordnung definiert genau wann und für welche Betriebsarten die Genehmigungspflicht entfällt. Das schafft Klarheit und nimmt die Furcht vor nachträglichen Sanktionen."

Die Gewerbefreistellungsverordnung sei eine wichtige Maßnahme, dürfe aber nur einen Teil einer umfassenden Verwaltungsreform darstellen. "Wir müssen ein freies und einfaches Wirtschaften für unsere heimischen Unternehmer gewährleisten. Erste richtige Schritte dafür wurden bereits getätigt, nun müssen weitere folgen. "Entlasten und Entbürokratisieren" muss unsere Devise lauten", so Haubner abschließend.

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