FSG-GÖD-Jugend-Schuh: Keine weiteren Einsparungen beim Bund

Schluss mit Bashing gegen den öffentlichen Dienst

Wien (OTS) - Mit Einsparungen beim Personal, bei Überstundenkürzungen u. s. w. haben wir schon mehr als unseren Beitrag geleistet. Hätten wir keine Lehrlinge und VerwaltungspraktikantInnen, gäbe es im Verwaltungsablauf bereits jetzt massive Probleme. Ein weiterer Aufnahmestopp stellt viele Bereiche vor unlösbare Aufgaben. Denken wir an die vielen Asylanträge, die die KollegInnen tagtäglich abarbeiten müssen, obwohl der Personalstand immer geringer wird. In vielen Ressorts fehlt bereits jetzt Personal. Außerdem hat der Bundesdienst auch für Menschen mit Behinderung eine gewisse Verpflichtung. War es vor Jahren noch möglich, mit einer Einschränkung beim Bund tätig zu sein, hat man nun kein Interesse mehr, für diese Personengruppe einzutreten", so der FSG-GÖD-Bundesjugendvorsitzende.

AMS statt Arbeit

Schuh weiter: "Für junge Menschen war der Bundesdienst ein sicherer Arbeitgeber, und man hat sich eine Zukunft aufbauen können. Jetzt wird scheinbar die Arbeitslosenbezahlung bevorzugt."

Auch die Veröffentlichungen der OECD belegen, dass die österreichische öffentliche Verwaltung bereits jetzt schlank ist. So ist der Anteil öffentlich Bediensteter an der Gesamtbeschäftigung in Österreich mit 10,7 Prozent im internationalen Vergleich deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 15,5 Prozent. Die skandinavischen Länder haben sogar einen Wert bei 30 Prozent.

"Also Schluss mit dem Bashing gegen den öffentlichen Dienst und her mit der Anerkennung für die geleistete Arbeit", so Schuh abschließend.

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Michael Schuh
FSG-GÖD Bundesjugendvorsitzender
Tel: 0676/3510595
E-Mail: Michael.Schuh@goedfsg-jugend.at
www.michaelschuh.eu

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