Bayr zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes: TTIP gefährdet auch die kleinbäuerliche Produktion

TTIP stoppen Aktionstag am Samstag, 18. April

Wien (OTS/SK) - "Kleinbäuerliche Strukturen sind vor großen Agrarkonzernen, die Menschen und Land ausbeuten, zu schützen", fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, am Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes. Der 17. April wurde von der KleinbäuerInnen-Organisation La Via Campesina ins Leben gerufen wurde, um kleinbäuerliche Strukturen zu stärken. "Wird kleinteilig produziert und werden die Rechte der BäuerInnen gewahrt, hat das zahlreiche positiven Auswirkungen, wie der Schutz der Artenvielfalt und der Umwelt sowie eine ernstzunehmende Konkurrenz zur Macht der transnationalen Unternehmen, die auch die Produktauswahl in den Supermärkten bestimmen", ist die Nationalratsabgeordnete überzeugt. Ernährungssouveränität sei nur sicherzustellen, wenn die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, im Zentrum stehen, nicht die Profite der Konzerne", bezieht Bayr sich auf die Nyéléni-Bewegung. ****

Daher unterstützt Bayr die Demonstration gegen das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP am Samstag, die im Rahmen des globalen Aktionstages stattfindet. "KleinbäuerInnen im Norden wie im globalen Süden haben negative Auswirkungen durch TTIP zu befürchten. Über die genauen Auswirkungen von TTIP wissen wir ja immer noch nicht Bescheid", kritisiert Bayr die Verhandlungen des Abkommens hinter verschlossenen Türen. (Schluss) bj/mp

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