FPÖ-Deimek: Anfragen zur Vertrauenswürdigkeit Ewald Nowotnys und Claus Raidls

Finanzminister Schelling muss politische Verantwortung wahrnehmen

Wien (OTS) - Der Rechnungshof bestätigte in seinem jüngsten Bericht die Kritik der FPÖ an der Goldpolitik der Nationalbank. "Ewald Nowotny als Gouverneur und Claus Raidl als Präsident der OeNB haben ihr Scheitern jetzt offiziell attestiert bekommen", fordert FPÖ-Nationalratsabgeordneter Dipl.-Ing. Gerhard Deimek den Rücktritt der beiden.

Die Oesterreichische Nationalbank ist mehr als gravierend in die Kritik geraten. "Der Rechnungshof hat unsere Forderungen in vollem Umfang bestätigt. Jetzt ist Finanzminister Hans Jörg Schelling an der Reihe, politisch tätig zu werden", besteht Deimek auf einer personellen Erneuerung der Managementetage. "Der Umgang der OeNB mit 280 Tonnen Gold spottet jeder Beschreibung. Schlampig ist bestenfalls eine Untertreibung", fordert Deimek ein seriöses Management der österreichischen Goldbestände.

"Demnächst werde ich zwei parlamentarische Anfragen an den Finanzminister richten. Er muss sich endlich seiner politischen Verantwortung für die Nationalbank stellen", kündigt Deimek weitere Initiativen an. "Wenn Schelling angeben sollte, Nowotny und Raidl weiterhin sein Vertrauen zu schenken, ist er wohl schon völlig inden Seilschaften der rotschwarzen Koalition gefangen", so Deimek.

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