Kunst im Parlament: Bures eröffnet Ausstellung "Transzendenzen"

Kurator Hans-Peter Wipplinger präsentiert sechs renommierte österreichische KünstlerInnen

Wien (PK) - Für seine erste Ausstellung im Parlament hatte der Kunstkurator des Hohen Hauses Hans-Peter Wipplinger abstrakte Kompositionen voll geometrischer Strenge ausgewählt. Nun setzt der Direktor der Kunsthalle Krems in der zweiten von ihm für das Parlament zusammengestellten Schau auf freiere Form-, Farb- und Flächenformulierungen, ohne vom Abstrakten abzurücken. Unter dem Titel "Transzendenzen" werden bis März 2016 in den Ausschusslokalen und anderen Räumlichkeiten des Hohen Haues Werke von sechs renommierten österreichischen Künstlerinnen und Künstler gezeigt. Die Bilder von Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Martha Jungwirth, Franco Kappl, Hubert Scheibl und Walter Vopava werden die parlamentarische Arbeit in den nächsten Monaten begleiten.

Die neue Ausstellung wurde heute von Nationalratspräsidentin Doris Bures eröffnet. Das Parlamentsgebäude sei einer der repräsentativsten Orte Österreichs und ziehe ein breites Publikum an, hob sie hervor und äußerte die Hoffnung, dass sich möglichst viele BesucherInnen des Hauses von den intensiven und ausdrucksstarken Kompositionen inspirieren lassen. Kunst lade zur Reflexion ein, betonte Bures, "junge Bilder auf alten Wänden" hätten dabei wohl noch einen zusätzlichen Überraschungseffekt. Besonders schön wäre es nach Meinung der Nationalratspräsidentin, würden die Bilder auch einen positiven Einfluss auf die in den Ausschusslokalen getroffenen Entscheidungen ausüben.

Den derzeitigen Kunstkurator des Parlaments Hans-Peter Wipplinger hat noch Bures' Amtsvorgängerin Barbara Prammer bestellt. Er wies darauf hin, dass es zwischen den Werken der ersten und der zweiten vom ihm kuratierten Ausstellung im Hohen Haus einige Gemeinsamkeiten gebe, auch wenn die KünstlerInnen unterschiedliche Zugänge zur Abstraktion hätten. Der Titel der Ausstellung, "Transzendenzen", kommt laut Wipplinger nicht von ungefähr, lösten die gezeigten Bilder doch in unterschiedlicher Weise Emotionen und unerklärliches Staunen aus. Der Verzicht auf Abbilder, auf Gegenständliches, auf Erzählungen bewirke beim Betrachter ein Gefühl des Erhabenen, weil das Angeschaute nicht in Begriffe gefasst werden könne. Zum Vorschein kämen Ideen, Verborgenes jenseits des Empirischen.

Zugänglich ist die Ausstellung "Transzendenzen" ausschließlich im Rahmen von Spezialführungen. Sie werden nach Vereinbarung an Samstagen angeboten, eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nähere Informationen dazu finden Sie ab morgen auf der Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) im Menüpunkt "Gebäude und Führungen". Sowohl Bures als auch Wipplinger bedankten sich bei den Galerien der KünsterlerInnen, ohne sie wäre die Ausstellung in dieser Form nicht möglich gewesen. (Schluss) gs

HINWEIS: Fotos von der Vernissage finden Sie im Fotoalbum auf www.parlament.gv.at.

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