Wurm zu Magermodels in der Werbung: Hoffe auf offenes Ohr des Wirtschaftsministers

Wünsche der Initiative der Frauenministerin breite Unterstützung

Wien (OTS/SK) - "Das Transportieren von krankmachenden Schönheitsidealen setzt Frauen und Mädchen unter Druck - physisch und psychisch. Gegen diesen Wahnsinn auch mit legistischen Mitteln anzugehen ist hoch an der Zeit", unterstützt SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm den neuerlichen Anlauf von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, gegen das zeigen von Magermodels am Laufsteg oder in der Werbung. Gegenüber dem Pressedienst der SPÖ wies Wurm darauf hin, dass es entsprechende gesetzliche Regelungen bereits in Spanien und Israel gibt, Frankreich hat es jüngst beschlossen. ****

Als erster Schritt würde bereits eine Verordnung in der Gewerbeordnung genügen, damit Modelagenturen Personen unter einem bestimmten Body-Mass-Index nicht mehr vermitteln dürfen. "Ich hoffe, dass der Wirtschaftsminister ein offenes Ohr für diesbezügliche Gespräche hat", sagte Wurm.

Weiters sollten mit Bildprogrammen bearbeitete Körper gekennzeichnet werden, etwa mit einem Ampelsystem. "Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass bereits Teenager Schönheitsoperationen geschenkt bekommen und Frauen, aber auch immer mehr Männer, mit ihren Körpern aus Gründen des Schönheitskultes unzufrieden sind. Der Magerwahnsinn ist einer der Auswüchse dieses Phänomens. Ich sehe es als Aufgabe der Politik, hier gegenzusteuern und sichere der Frauenministerin meine volle Unterstützung zu - und hoffe auch auf sonstige, möglichst breite Unterstützung", sagte Wurm. (Schluss) up

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