Pendl: ÖVP-Kritik am Bundesheer ist aus der Luft gegriffen und kontraproduktiv

Attraktivierung der Miliz, neu aufgestellte Ausbildung der Rekruten, Sonderbudget von 616 Mio. Euro

Wien (OTS/SK) - Auf größtes Unverständnis fällt bei SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl die Kritik der ÖVP am Bundesheer und an der Ressortführung. "Diese Kritik ist aus der Luft gegriffen und in der Sache eher kontraproduktiv. Verteidigungsminister Gerald Klug und das Bundesheer sind bemüht, unter schwierigsten finanziellen Rahmenbedingungen Reformen umzusetzen. Und das mit einigem Erfolg", sagte Pendl am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

"Gerade vor drei Tagen wurde ein Konzept für die Aufwertung und Attraktivierung der Miliz vorgestellt. In ganz Österreich läuft mittlerweile die neu aufgestellte Ausbildung der Rekruten. Und Verteidigungsminister Gerald Klug konnte 616 Mio. Euro Sonderbudget für dringende Investitionen in eine zeitgerechte Ausrüstung herausverhandeln", erklärte Pendl.

Trotzdem sei nicht darüber hinwegzusehen, dass das Bundesheer über so wenig Budget verfüge, wie noch nie in der Zweiten Republik. "Wenn sich die ÖVP tatsächlich so große Sorgen um das Bundesheer macht, soll sie doch mehr Geld bei ihrem Parteikollegen Finanzminister Schelling einfordern", bemerkte Pendl. (Schluss) up

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