Strolz: Starres Lehrer_innendienstrecht sorgt für Frust

NEOS fordern personelle Autonomie für eine mündige Schule und einen bundesweiten Rahmenkollektivvertrag für Lehrer_innen

Wien (OTS) - "Für uns gehören Lehrerinnen und Lehrer zu den wichtigsten Berufsgruppen. Gute Schule ist, wo gute Lehrer_innen sind. Die Stärken der einzelnen Lehrerin, des einzelnen Lehrers und des gesamten Teams gezielt zu fördern und zu entwickeln ist für eine gelingende Schule daher von zentraler Bedeutung. Dafür müssen endlich die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden," so Strolz. Analog zu anderen Expert_innenberufen soll auch für die Mitarbeiter_innen in Schulen (Lehrkräfte, Psycholog_innen, Sozialarbeiter_innen, Verwaltungspersonal etc.) ein bundesweiter Rahmenkollektivvertrag ausgehandelt werden. Dieser ersetzt das starre Lehrerdienstrecht, das zuletzt für viel Frust auf beiden Seiten gesorgt hat.

Die Kollektivvertragspartner wären auf Arbeitgeberseite Vertreter_innen der Direktor_innen der Schulen sowie des Bundes und auf Arbeitnehmerseite die Gewerkschaften der Lehrer_innen und anderer Schulmitarbeiter_innen. Der Rahmenkollektivvertrag könnte Mindestlöhne und Grundgehälter, Arbeitszeitfragen im Rahmen eines Jahresarbeitszeitmodells sowie Kündigungsmöglichkeiten regeln. "Damit bekämen Schulen Handlungsspielräume bei der finanziellen Honorierung von besonderen Leistungen, bei Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der Schule, bei Fragen der Aufgaben- und Arbeitszeitverteilung. Damit wäre Schluss mit der "Stundenzählerei" und wir könnten endlich die Talente der Kinder in den Fokus nehmen." so Strolz abschließend.

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