Österreich ist Bahnland Nr. 1 in EU – Bestnoten für private Regionalbahnen

Kundenbefragung 2014 bestätigt hohe Kundenzufriedenheit und wachsende Bedeutung - WKÖ-FV-Obmann Scheiber: Mittel für Investitionen sicherstellen

Wien (OTS) - Der gestern, Donnerstag, präsentierte Monitoring Report der unabhängigen europäischen Schienenregulierungsbehörden (IRG-Rail) ist für die österreichische Bahnlandschaft äußerst erfreulich:
Österreich ist im Personenverkehr erstmals Bahnland Nummer 1 in der EU, die Österreicher fahren durchschnittlich um mehr als 45 Prozent mehr Bahn als andere Europäer.

Spitzenergebnis für private Regionalbahnen
"Dieses Spitzenergebnis ist auch in besonderem Maße auf die steigende Bedeutung der heimischen privaten Regionalbahnen zurückzuführen. Das zeigt sich auch in der aktuellen Kundenbefragung", so KommR Dr. Thomas Scheiber, Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der WKO.

Die Bewertung nach Schulnotenskala ergab absolute Bestnoten und damit ein
"Sehr Gut" für die österreichischen privaten Regionalbahnen - unter anderem für das Sicherheitsgefühl im Zug, die Einfachheit des Transports und die allgemeine Zufriedenheit mit den evaluierten Bahnen. "Die Ergebnisse freuen uns", so Thomas Scheiber, "denn sie bestätigen, dass die heimischen privaten Regionalbahnen als kundenfreundliche und verlässliche Dienstleister wahrgenommen werden und ihr Leistungsangebot optimal auf die Bedürfnisse der Reisenden ausrichten."

Private Regionalbahnen als Rückgrat der österreichischen Bahn-Infrastruktur

"Die privaten Regionalbahnen haben sowohl im Güter-, als auch im Personenverkehr wachsende Bedeutung - und das überregional. Im Güterverkehr nehmen sie eine unverzichtbare Sammel- und Verteilerfunktion wahr. Beim Personenverkehr fungieren sie als Zubringer zu den Hochleistungsstrecken und sind damit das Rückgrat der österreichischen Bahn-Infrastruktur", erläutert Scheiber.

Der Bedeutungszuwachs der privaten Regionalbahnen spiegelt sich auch in den aktuellen Statistiken wider: Insgesamt beförderten im Berichtsjahr 2013 14 private regionale Eisenbahnunternehmen 40 Millionen Reisende - ein deutlicher Zuwachs gegenüber 2012 und eine Steigerung des Marktanteils der privaten Regionalbahnen von 13,9 auf 14,5 Prozent.

"Wie die Daten zeigen, haben die privaten Regionalbahn-Betreiber also ganz offensichtlich ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist die Politik am Zug. Wir fordern, dass die notwendigen Mittel für die dringend notwendigen Investitionen der privaten Regionalbahn-Infrastrukturen sichergestellt werden", so der Fachverbandsobmann. Dabei soll nach einem Aufteilungsschlüssel von 80:20 zwischen Bund und Ländern vorgegangen werden. (PWK257/PM)

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WKO – Fachverband der Schienenbahnen
Obmann KommR Dr. Thomas Scheiber
t.scheiber@ivb.at
Tel.: 05 90 900 - 3165

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