Jank zur Sexualerziehung an den Schulen: BMBF muss den Erlass gemeinsam mit Schulpartnern und Eltern erarbeiten

ÖVP-Bildungssprecherin appelliert an Heinisch-Hosek, breiten Konsens zu suchen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der neue Grundsatzerlass "Sexualerziehung" des BMBF muss mit den Familien-Vertretern und den Schulpartnern einvernehmlich erarbeitet werden, sagte heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich der mit heutigem Tag endenden Stellungnahmefrist und bemängelte den kurzen Zeitraum, welcher zur Stellungnahme eingeräumt wurde. Damit werde die Zusage der Bundesministerin in der entsprechenden Anfragebeantwortung vom 19. Jänner 2015 unterlaufen. "Sexualerziehung darf nicht von einer Zusammenarbeit mit den Eltern losgelöst erfolgen. Eltern haben ein Recht, die Werteorientierung ihrer Kinder maßgeblich zu gestalten und die Kinder vor Gefahren zu bewahren. Daher sind diese in jeder Phase einzubinden", sagte Jank.

Sexualerziehung muss altersgerecht sein und Werteorientierung sowie Themen wie Liebe oder Partnerschaft berücksichtigen, so die Abgeordnete weiter. "Ich appelliere an die Bundesministerin, ihre Verantwortung wahrzunehmen und erwarte, dass ein breiter gesellschaftlicher Konsens herstellt wird", sagte Jank unter Hinweis auf ihre diesbezügliche parlamentarische Anfrage vom November des Vorjahres abschließend.
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