Staatssekretär Mahrer gratuliert WU Wien zum CEEPUS-Ministerpreis 2015

Auszeichnung unterstreicht CEE-Exzellenz der WU Wien

Wien (OTS/BMWFW) - "Internationaler Wissenstransfer ist uns ein besonderes Anliegen und für eine erfolgreiche Wissenschaft und Wirtschaft von hoher Bedeutung. Das CEEPUS Netzwerk ‚AMADEUS‘ leistet dazu seit über 20 Jahren einen wesentlichen Beitrag", so Staatssekretär Harald Mahrer, der gestern Ass. Prof. Dr. Arnold Schuh von der Wirtschaftsuniversität Wien im Rahmen der CEEPUS-Konferenz in Prag zum diesjährigen Ministerpreis persönlich gratulierte. "Österreichs ist die internationale Drehscheibe in Richtung Zentral-, Südost- und Osteuropa. Um diese Wettbewerbsposition halten zu können, brauchen wir Spitzenkräfte, die das Know-How und Verständnis mitbringen, wie diese Wirtschaftsräume funktionieren. Die WU Wien schafft mit ihrem Programm und internationalen Engagement eine exzellente Basis dafür", so Mahrer

Das zum zweiten Mal ausgezeichnete Netzwerk "AMADEUS" wird von Univ.Prof. Dr. Barbara Sporn, Vizerektorin für Forschung, Internationales und External Relations koordiniert. Es wurde vor nunmehr fast 20 Jahren als eines der ersten CEEPUS Netzwerke initiiert. Gründungspartner waren neben der WU Wien auch die University of Economics in Bratislava, die Corvinus University in Budapest, sowie die University of Maribor. Mit dem Start des Netzwerks waren die beteiligten Universitäten auch unter den ersten Universitäten im Feld der Wirtschaftswissenschaften, die eine derartige Kooperation im mittel- und osteuropäischen Raum aufbauten. Heute umfasst das Netzwerk 13 Partneruniversitäten in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Rumänien.

CEEPUS (Central European Exchange Program for University Studies) ist ein Austausch- und Stipendienprogramm für Studierende und Lehrende in Mittel- und Südosteuropa, das 1995 vom Wissenschaftsministerium gestartet wurde und sich seither erfolgreich entwickelt hat. Der besondere Mehrwert des Programmes besteht darin, dass EU-Mitgliedsstaaten, Beitrittswerber und Drittstaaten gemeinsam und als gleichberechtigte Partner kooperieren. Somit wird auch jenen Staaten, die nicht an ERASMUS teilnehmen können, eine europäische Dimension eröffnet. "CEEPUS hat die Mobilität von Studierenden und Lehrenden in Mittel-, Ost- und Südosteuropa deutlich erhöht. Ein exzellentes Beispiel, dass Kooperationen und Zusammenarbeit im Forschungsbereich nicht an der Grenze halt machen", so der Staatssekretär.

Innerhalb von CEEPUS bilden Universitäten mit Partneruniversitäten Netzwerke, in deren Rahmen der Austausch und die Zusammenarbeit an gemeinsamen Studiengängen erfolgen. Österreich koordiniert im Rahmen von CEEPUS die meisten Netzwerke. Seit 1994/95 hat CEEPUS 47.487 Personen und 71.336 Monate genehmigt.

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