Wurm: Zugang zu Technik für Frauen und Mädchen verbessern

Plattform „meine Technik“ der Frauenministerin vorbildhaftes Projekt zur Überwindung von Barrieren und alten Rollenbildern

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm ist angetan vom neuen Projekt der Frauenministerin, das Frauen und Mädchen den Zugang zu Technik und technischen Berufen erleichtern soll. Die neue Online-Plattform "meine technik", die heute von Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit den Projektpartnern von ÖBB, TU und technischem Museum präsentiert wurde, soll den Zugang zu Informationen, Projekten und Fördermöglichkeiten erleichtern und Mädchen für Technik begeistern. "Das Überwinden von Barrieren beim Zugang zu technisch-naturwissenschaftlichen Berufen und das Aufweichen der traditionellen geschlechtstypischen Berufswahl ist ein wichtiger Faktor, um Benachteiligungen zu verringern und die Einkommensschere weiter zu schließen", sagt Wurm. ****

"Ende März hatten wir den Equal pay day - bis zu diesem Tag müssen Frauen statistisch in das nächste Jahr hineinarbeiten, um dasselbe zu verdienen wie Männer. Ein Teil des Gender pay gap ist auch auf stereotype Berufswahl zurückzuführen, die dazu führt, dass Frauen in den besser bezahlten technisch-naturwissenschaftlichen Branchen noch immer krass unterrepräsentiert sind", betont Wurm. Schon in der Schule müsse daher angesetzt werden, um Barrieren abzubauen. "Es gilt, das Selbstbewusstsein von Mädchen im Bereich Mathematik und Naturwissenschaft zu stärken und auch LehrerInnen für geschlechtsspezifische Klischees zu sensibilisieren."

Erfreulicherweise gebe es zunehmend auch erfolgreiche weibliche Role Models im technischen Bereich - etwa die international renommierte Tiroler Elektrotechnikerin und Unternehmerin Ingeborg Hochmair-Desoyer, die für ihre Hörimplantat-Entwicklung bereits zahlreiche auch internationale Auszeichnungen erhalten hat, oder die Vizerektorin der TU, Anna Steiger.

"Es ist absolut begrüßenswert, dass Frauenministerin Heinisch-Hosek mit der Plattform "meine Technik" ihre Aktivitäten in diesem Bereich - wie den neuen "Girls day Mini" und die geschlechtersensible PädagogInnenausbildung und Berufsorientierung - fortsetzt." (Schluss) up/ah

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