Gemischte Bilanz der Heizsaison 2014/15:

Ölheizung weist im Jahresvergleich die höchsten Einsparungen auf, Fernwärme die höchsten Mehrkosten

Wien (OTS) - Die Heizsaison 2014/15 war laut Statistik Austria die zweitwärmste Heizperiode der vergangenen zehn Jahre. Im Vergleich zum ähnlich milden Vorjahr musste heuer um etwa 1,2 % weniger geheizt werden. Gleichzeitig konnte eine sehr unterschiedliche Kostenentwicklung der einzelnen Energieträger festgestellt werden. Der Vergleich der Heizkosten zeigt, dass in dieser Heizsaison die Ölheizung mit einer Einsparung von 110 Euro vorne liegt, gefolgt von der Pelletheizung mit einer Einsparung von 80 Euro. Erdgas, Brennholz, Erdwärme, und Fernwärme verzeichnen aufgrund gestiegener Energiepreise im Jahresvergleich der Heizsaisonen Mehrkosten zwischen 28 - 110 Euro.

In den vergangen zwei Heizperioden (jeweils Oktober bis März) musste zwischen 13 % und 16 % weniger geheizt werden als in den Jahren zuvor. Nur der Winter 2006/07 war milder als der heurige. Das zeigt die aktuelle Gegenüberstellung der Heizgradsummen* für Österreich.

Heizkosten im Jahresvergleich

Nachdem auch der Winter 2013/14 relativ mild ausgefallen ist, lag der diesjährige Heizbedarf nur 1,2 % unter jenem des Vorjahres. Wie ein Jahresvergleich der Verbrauchskosten bei einem bereits thermisch sanierten Einfamilienhaus zeigt, wirkte sich die Preisentwicklung bei den Brennstoffkosten vor allem bei Ölheizungsbesitzern positiv aus -wobei das Heizöl-Preistief zu Jahresbeginn noch gar nicht berücksichtigt ist:

Heizöl: Euro 110 Einsparung
Pellets: Euro 80 Einsparung
Erdgas: Euro 28 Mehrkosten
Brennholz: Euro 46 Mehrkosten
Erdwärme: Euro 65 Mehrkosten
Fernwärme: Euro 110 Mehrkosten

Quelle: IWO-Vollkostenvergleich - Berechnung nach ÖNORM M7140

Thermische Gebäudequalität reduziert Heizbedarf

"Der allgemeine Rückgang des Heizbedarfs ist ein Trend, der sich seit einigen Jahren immer mehr abzeichnet", erklärt Martin Reichard, IWO-Österreich Geschäftsführer. "Das liegt unter anderem daran, dass sich die thermische Gebäudequalität stetig verbessert, weshalb teure Heizsysteme auf Dauer immer unrentabler werden. Bei der Neuanschaffung eines Heizsystems sollten deshalb die Vollkosten, die jeweilige Gebäudebeschaffenheit sowie die persönlichen Anforderungen berücksichtigt werden."

*Analyse des saisonalen Temperaturverlaufs zur Beurteilung des Einflusses der Witterung auf den Energieeinsatz; Quelle: Statistik Austria

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