Neue Abenteuer, neuer Look, neuer Titelsong: „Heidi 3D“ ab 13. April in ORF eins

Und: „Hallo okidoki“ ab 18. April im Alpenland

Wien (OTS) - Nach den erfolgreichen Neuinterpretationen der Serienklassiker "Biene Maja" und "Wickie und die starken Männer" ist nun die Zeichentrickheldin aus den Schweizer Bergen an der Reihe: In neuem Look, aber mit altem Charme kehrt "Heidi" ab 13. April, jeweils Montag bis Freitag um 7.00 Uhr in ORF eins, mit 39 25-minütigen Abenteuern in die heimischen Wohnzimmer zurück und präsentiert sich 40 Jahre nach Entstehung des Originals farbenprächtig, gestochen scharf und in 3-D-Optik. Die digital adaptierten Geschichten basieren wie die klassische Zeichentrickserie auf Johanna Spyris bekannter Buchvorlage, die auch nach 135 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren hat. Den Titelsong hat der österreichisch Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier neu interpretiert. Am 18. und 19. sowie 25. und 26. April steht auch "Hallo okidoki", jeweils ab 7.25 Uhr in ORF eins, ganz unter dem Motto "Alpenland".

Andreas Gabalier: ",Heidi‘ war ein Wegbegleiter meiner Kindheit"

Andreas Gabalier hat für die Wiederauflage der Serie "Heidi" den berühmten Titelsong neu eingesungen. Was ihn an diesem Projekt besonders gereizt hat? "Die Serie ,Heidi‘ war ein Wegbegleiter meiner Kindheit. Gerade die Berge in der Schweiz und ihr Opa, damit konnte ich mich identifizieren. Nachdem auch ich in den Bergen bei Oma und Opa groß geworden bin und nach wie vor diese Alpenlandschaft sowohl im Sommer als auch im Winter liebe, ist durchaus ein Bezug gegeben. So war es für mich eine Ehre, für die Neuauflage des Titelsongs gefragt zu werden." Wie viel vom modernen Volks-Rock’n’Roller in dem traditionsreichen Stück wiederzufinden ist? "Selbstverständlich versucht man, seine eigene ,Note‘ in jedem Song einfließen zu lassen, deswegen findet man auch hier ein Stück Volks-Rock’n’Roll." Und weiter über die Aktualität der Zeichentrickheldin: ",Heidi‘ ist zeitlos, eine Serie, die den Kindern ein Vorbild sein kann. Der gewissenhafte Umgang mit der Umwelt, Mitmenschen und den Tieren - das ist immer aktuell."

Regisseur Jérôme Mouscadet: "Nah am Original, mit neuen Elementen und den Erwartungen heutiger Zuschauer entsprechend"

Regisseur Jérôme Mouscadet über die Idee zur Neuauflage: "2008 hat Studio 100 die Rechte an verschiedenen Klassikern erworben, neben ,Biene Maja‘ und ,Wickie‘ auch ,Heidi‘. Der Plan war es, diese Lieblinge, mit denen so viele Menschen großgeworden sind, einer Verjüngungskur zu unterziehen. Johanna Spyris Geschichte, die mehr als hundert Jahre alt ist, war in vielen Generationen ein Erfolg. Auch die Zeichentrickserie aus dem Jahr 1974 ist weltberühmt. Aus diesem Grund wollte Studio 100 diese beliebte Heldin neu beleben -nah am Original, mit neuen Elementen und den Erwartungen heutiger Zuschauer entsprechend. Im Kern ist Heidi eine zeitlose Geschichte, bei der es um Themen und Emotionen geht, mit denen jeder Mensch etwas anfangen kann."

Wie nah die neue "Heidi" den Buchvorlagen von Johanna Spyri und was neu an ihr ist? "Wir wollten uns eng an die Vorlage von Johanna Spyri halten, die ja im Jahr 1880 spielt. Um möglichst nah an der Realität zu bleiben, haben wir viel über das Leben in den Bergen Ende des 19. Jahrhunderts recherchiert. Die wichtigsten Figuren sind alle geblieben, allerdings haben wir mit den drei Dörfli-Kindern neue Charaktere entwickelt. Uns war es wichtig, dass sich junge Zuschauer noch leichter in den Geschichten wiederfinden. Dies gelingt über die neuen Kinder und ihren Alltag, der mit dem heutigen durchaus vergleichbar ist. So gibt es viele Geschichten rund um die Themen Rivalität oder Freundschaft, die es in den Büchern und in der Originalserie nicht gab."

Zahlen, Daten, Fakten

"Heidi" zählt zu den ganz großen Erfolgen deutschsprachiger Kinderliteratur. Auch 135 Jahre nach dem ersten Erscheinen der Buchfassung hat das Thema trotz Gesellschafts- und Wertewandels und veränderter Rezeption nichts von seiner Faszination verloren. Die Geschichten über Heidi, den Geißen-Peter und den Alm-Öhi ist vor 135 Jahren während der industriellen Revolution in Mitteleuropa entstanden. 1880 veröffentlichte die Schweizer Autorin Johanna Spyri ihren ersten Heidi-Roman "Heidis Lehr- und Wanderjahre" als Kinderbuch. 1881 folgte ein zweiter Band "Heidi kann brauchen, was es gelernt hat". Schon wenige Jahre nach der Erstveröffentlichung avancierten die Heidi-Geschichten zu einem Welterfolg. Bis heute wurden die Spyri-Bücher in rund 50 Sprachen übersetzt und fanden ihren Weg u. a. auch nach Serbien, in den Iran, nach Island, China, Japan und in die Türkei.

1920 wurde der erste Heidi-Stummfilm produziert, 17 Jahre später eine modernere Version mit Ton, in der Hauptrolle damals der Kinderstar Shirley Temple. Als das Urheberrecht 1932 erloschen ist, ist die Zahl der Produktion mit Heidi-Bezug sprunghaft angestiegen. So entstanden zahlreiche Remakes, u. a. 1968 eine internationale Produktion mit Stars wie Jean Simmons, Maximilian Schell und Michael Redgrave. 1974 wurde "Heidi" als japanische Anime-Zeichentrickproduktion realisiert. Im September 1976 feierte die Serie ihre Premiere im ORF. Es folgten zahlreiche Comics, Spiel- und Zeichentrickfilme. 2005 entwickelte ein Autorenteam aus der Schweiz und Großbritannien erstmals ein "Heidi"-Musical.

Mehr zum Inhalt der Auftaktfolge "Die Reise zum Großvater" (Montag, 13. April, 7.00 Uhr, ORF eins)

Heidi ist ein Waisenkind, das bei seiner Tante in der Schweiz lebt. Als diese eine lukrative Stelle in Frankfurt angeboten bekommt, bringt sie Heidi zum eigenbrötlerischen Großvater. Seit dem Tod von Heidis Eltern lebt er zurückgezogen in den Bergen auf einer Alm. Von den Dorfbewohnern wird er deshalb nur "der Alm-Öhi" genannt. Schon während der Zugfahrt hört Heidi Gerüchte über ihren Großvater, doch sie lässt sich nicht beirren. Tapfer und erwartungsvoll folgt sie ihrer Tante Dete zur Alm des Großvaters. Unterwegs treffen sie den wortkargen Ziegenhirten Peter, der unweit vom Großvater lebt. Auf der Alm angekommen, entwickelt sich sofort ein heftiger Streit zwischen dem Großvater und Dete, so dass diese überstürzt abreist, ohne sich von Heidi zu verabschieden.

"Hallo okidoki" widmet sich ab 18. April dem Thema "Alpenland"

Passend zum Start von "Heidi 3D" moderieren Christina Karnicnik und Robert Steiner - in Dirndl und Lederhose - "Hallo okidoki" zwei ganze Wochenenden unter dem Motto "Alpenland" - zu sehen am 18. und 19. April sowie am 25. und 26. April, jeweils ab 7.25 Uhr in ORF eins. Ob "Sag a mal, horch a mal" oder beim "okidoki-Spiel" - alles dreht sich um Alpen, Heidi, Tracht und Tradition. Die Kinder können themenspezifische Preise, wie einen Heidi-Picknick-Korb, Heidi-Puppen, -Plüschtiere und vieles mehr gewinnen. Außerdem drehen sich unsere Buchtipps um den Kinderbuch-Klassiker "Heidi" von Johanna Spyri. Die Magazinbeiträge handeln von "Mode hat Tradition - Lena Hoschek im Profil", "Spaß am Berg - die neuesten Sporttrends", "Marcel Hirscher im Interview" und natürlich ist Andreas Gabalier als besonderes Highlight auch mit dabei.

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