SWV – Turecek zu Rauchverbot: „Durch weniger Konsum wird Leben der Wirte nicht besser“

Verlängerung der Übergangsfrist als positiver Aspekt – Nichtraucherschutz-Prämie ist Tropfen auf dem heißen Stein

Wien (OTS) - Das Rauchverbot in der Gastronomie soll nun bis zum 1. Mai 2018 umgesetzte werden. "Bis dahin rinnt noch viel Wasser die Donau entlang", kommentiert Willy Turecek, Bundesspartenvorsitzender für Tourismus und Freizeitwirtschaft des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Österreich (SWV) die Regierungs-Einigung auf ein generelles Rauchverbot. "Ein positiver Aspekt ist die Verlängerung der Übergangsfrist von 1. Jänner 2016 auf 1. Mai 2018. Durch die daraus resultierende Verminderung des Konsums in den Lokalen wird jedoch das Leben der Wirte nicht besser", so Turecek über den Regierungsvorschlag.

"Nach all den Belastungen durch die Mehrwertsteuererhöhung, der Allergenverordnung und der Registrierkassenpflicht ist das generelle Rauchverbot ein weiterer Beitrag dazu, dass eher das Sterben der Wirte als das ihr Überleben gefördert wird", ärgert sich Turecek.

Aus seiner Sicht ist die "Nichtraucherschutz-Prämie" in der Höhe von zehn Prozent des Restbuchwertes unzureichend für die finanzielle Absicherung der Wirte. "Sie haben nicht nur in den Umbau investiert, wodurch Verabreichungsplätze und damit Gäste verloren gegangen sind, sondern müssen nun auch Rückbauten durchführen, um die ursprüngliche Anzahl der Plätze wiederherzustellen. Die vorgeschlagene Gutschrift ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", kritisiert Turecek, selbst Gastronom in Wien, und gibt in seinem Kampf für die Wirte nicht auf. "Der SWV wird weiterhin für die Interessen unserer Wirte einstehen und sie nicht der überbordenden Bürokratie alleine überlassen", so Turecek abschließend. (Schluss)

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