ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ mit Doku-Vierteiler „Chronik des 3. Reichs“ und Osterkonzert „Frühling in Wien“

Außerdem: Operettenverfilmung „Der Zigeunerbaron“ und Künstlerporträt „Mit kühlem Kopf und heißem Herzen – Siegfried Jerusalem im Gespräch“

Wien (OTS) - Vor 70 Jahren endete mit dem Zweiten Weltkrieg das dunkelste Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die ORF-III-"zeit.geschichte" nimmt dies zum Anlass und zeigt im Rahmen des ORF-Zeitgeschichte-Schwerpunkts zu den Republiksjubiläen am Samstag, dem 11. April 2015, die vierteilige Dokumentationsreihe "Chronik des 3. Reichs". In chronologischer Reihenfolge beleuchten "1933-1935: Gleichschaltung" (20.15 Uhr), "1936-1939: Der Weg zum Krieg" (21.00 Uhr), "1939-1942: Krieg und Vernichtung" (21.45 Uhr) und "1942-1945: Der Untergang" (22.35 Uhr) die Schreckensjahre der NS-Herrschaft.

Am Sonntag, dem 12. April, holt "Operette sich wer kann" um 17.35 Uhr die Verfilmung von Johann Strauß’ "Der Zigeunerbaron" aus dem Jahr 1973 aus dem Archiv. Unter der Regie von Arthur Rabenalt sind u. a. Ivan Rebroff und Siegfried Jerusalem zu sehen. Letzterem ist auch das "Erlebnis Bühne"-Künstlerporträt "Mit kühlem Kopf und heißem Herzen -Siegfried Jerusalem im Gespräch" (19.20 Uhr) gewidmet. Rund ein Vierteljahrhundert jettete der Kammersänger zwischen den großen Bühnen der Welt hin und her. Dort stellte er sich nicht nur der Herausforderung anspruchsvoller Wagner-Opern, sondern widmete seine darstellerische Klasse und sein Herzblut auch der Operette. Im "Erlebnis Bühne"-Hauptabend ist dann mit "Frühling in Wien" (20.15 Uhr), die diesjährige Aufzeichnung des traditionellen Osterkonzerts der Wiener Symphoniker aus dem Musikverein zu sehen, diesmal ganz im Zeichen des österreichischen Komponisten Franz Schubert. Unter der musikalischen Leitung ihres neuen Chefdirigenten Philippe Jordan bekommen die Symphoniker vom deutschen Bariton und Schubert-Interpreten Matthias Goerne stimmkräftige Unterstützung.

Details zum "zeit.geschichte"-Abend:

In vier Teilen beleuchtet die Doku-Reihe "Chronik des 3. Reichs" die Jahre von der Ernennung Hitlers zum deutschen Reichskanzler am 30. Januar 1933 bis zu seinem Selbstmord im Jahr 1945. Was mit großen Hoffnungen und beispiellosem Jubel begann, sollte nach einem Weltkrieg mit mehr als 50 Millionen Toten, der Zerstörung Deutschlands und dem Völkermord an den europäischen Juden enden. Von den Anfängen der NS-Herrschaft in "1933-1935: Gleichschaltung" (20.15 Uhr) über die deutsche Rohstoffknappheit in "1936-1939: Der Weg zum Krieg" (21.00 Uhr) und den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und den Beginn des Holocaust in "1939-1942: Krieg und Vernichtung" (21.45 Uhr) bis hin zur Niederlage der Deutschen in Stalingrad und dem Vorrücken der Alliierten bis nach Berlin in "1942-1945: Der Untergang" (22.35 Uhr) spannt die Dokumentation einen weiten Bogen über die Gräuel und Schrecken des NS-Regimes.

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