Wird Steuerreform für Österreichs LehrerInnen zur Mogelpackung?

FSG-GÖD-Bulant sagt NEIN zur kolportierten Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung

Wien (OTS) - "Vor wenigen Tagen habe ich mich noch gewehrt, die NMS-LehrerInnen zu den Deppen der Nation zu machen. Anscheinend verfolgen nun Kanzler und Finanzminister den Plan, mit der Populismuskeule gegen alle LehrerInnen Stimmung zu machen", bedauert Thomas Bulant, Vorsitzender der FSG-GÖD in der ARGE LehrerInnen.++++ Bulant stellt klar: "Wir LehrerInnen sind nicht die Deppen der Nation, die als einzige Berufsgruppe die vom ÖGB erkämpfte Steuerreform gegenfinanzieren soll." So sei der politische Plan, mit einer Arbeitszeiterhöhung in den Schulen die jahrzehntelange Unterdotierung des Unterrichtsressorts zu verschleiern, ein politischer Schuss ins Knie. Die LehrerInnen würden dafür kämpfen, dass auch ihnen die vom ÖGB erkämpfte Steuerreform in vollem Umfang zugutekommt. Eigene budgetäre Fehlleistungen dürfe die Regierung nicht auf die österreichischen Schulen abwälzen. Die Wiederholung der 2-Stunden-Diskussion von 2009 würde der Motivation und dem Engagement vieler LehrerInnen großen Schaden zufügen. "Viele LehrerInnen haben sich mit ihrem Einsatz für ihre Schülerinnen Respekt und Anerkennung verdient. Sie für den Verzicht auf Vermögenssteuern bluten zu lassen, wird die Bevölkerung nicht unterstützen", so Bulant.

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MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender der FSG
in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Schenkenstraße 4 / 5. Stock
1010 Wien
M: thomas.bulant@apsfsg.at
H: 0699 1 9413999

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