GBH verhandelt für 19.200 Beschäftigte Lohnerhöhungen

Keine Einigung für Kunststoffverarbeiter. Abschluss bei Karosseriebauern und Musikinstrumentenerzeugern.

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) verhandelte an zwei Tagen für 19.200 Beschäftigte Lohnerhöhungen mit den Arbeitgebern. Bei den Karosseriebauern und Musikinstrumentenerzeugern kam es zu einer Einigung. Die Verhandlungen im Kunststoffgewerbe werden am 21. April fortgesetzt.++++
In der Kollektivvertragsverhandlung für die Karosseriebauer und Musikinstrumentenerzeuger konnte eine KV-Lohnerhöhung vereinbart werden, die mit 1. Mai in Kraft tritt: Die Karosseriebauer erhalten plus 1,95 Prozent und die Musikinstrumentenerzeuger plus 1,85 Prozent. Die niedrigste Lohngruppe VI wird gestrichen und die Arbeiter in der nächst höheren Lohngruppe V eingestuft.
Die Verhandlungen für die 15.700 Arbeiter im Kunststoffgewerbe wurden auf 21. April vertagt. Der Chefverhandler auf Arbeitnehmerseite, GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch dazu: "Es gab auf Arbeitgeberseite keine Bewegung für eine kollektivvertragliche Regelung bei der Erhöhung der tatsächlichen Stunden- sprich Ist-Löhne. Seitens der Gewerkschaft sind wir jedoch weiterhin gesprächsbereit."

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