- 09.04.2015, 15:14:20
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VÖZ: Journalistengewerkschaft schießt mit Forderung an Medienrealität vorbei
Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) reagiert
auf die heutige OTS der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp.
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger zeigte sich über den Gang an
die Öffentlichkeit nach nur einer Verhandlungsrunde über die Erhöhung
der Tarifgehälter für Redakteure bei Tages- und Wochenzeitungen
höchst irritiert: "Verhandlungspositionen via Aussendungen
auszurichten, ist kein Fair Play."
"Der Gesamtvertrag für freie Mitarbeiter ist erst nach langen
Verhandlungen vor etwas mehr als vier Monaten (am 1. Dezember 2014)
in Kraft getreten und hat zu erheblichen Mehrkosten bei den
Medienhäusern geführt. Bei der aktuellen Tarifverhandlung kann es
daher nur um die Wertanpassung der gerade neu verhandelten Tarife
gehen. Diese Wertanpassung muss sich an der wirtschaftliche Lage
unserer Branche orientieren. Ein Kollektivvertag ganz nach den
Wünschen der Gewerkschaft, nützt keinem Redakteur, wenn er sich in
den Medienhäusern nicht wirtschaftlich darstellen lässt. Forderungen,
die völlig an dieser Medienrealität vorbei schießen, erweisen den
berechtigten Anliegen der freien und der angestellten Redakteure nach
einer angemessenen Tariferhöhung einen Bärendienst", betonte
Grünberger.
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