- 09.04.2015, 12:47:33
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Karmasin zu WIFO-Studie: „Unsere Familienpolitik ist am richtigen Weg“
Vereinbarkeit und Partnerschaftlichkeit durch Ausbau Kinderbetreuung, familienfreundliche Arbeitgeber und Reform des Kinderbetreuungsgeldes fördern
Utl.: Vereinbarkeit und Partnerschaftlichkeit durch Ausbau
Kinderbetreuung, familienfreundliche Arbeitgeber und Reform
des Kinderbetreuungsgeldes fördern =
Wien (OTS) - Erfreut kommentiert Familienministerin Sophie Karmasin
die Ergebnisse einer aktuellen WIFO-Studie zu familienpolitischen
Instrumenten: "Die WIFO-Studie bestätigt, dass Österreich
familienpolitisch am richtigen Weg ist. In den letzten Jahren wurden
bereits wichtige Schritte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von
Familie und Beruf sowie zur Erhöhung der Väterbeteiligung gesetzt,
die wir nun mit weiteren konkreten Maßnahmen verstärken werden", so
die Familienministerin und weiter: "Wir haben letztes Jahr die größte
Ausbauoffensive der Kinderbetreuung in Österreich gestartet und
werden dieses Jahr einen Schwerpunkt auf die Qualität in der
Elementarpädagogik setzen. Bei der Reform des Kinderbetreuungsgeldes
werden wir die Grundsätze der Partnerschaftlichkeit und
Väterbeteiligung - etwa durch den geplanten Partnerschaftsbonus -
ganz besonders hervorheben und mit der Initiative "Unternehmen für
Familien" schaffen wir Incentives für familienfreundliche
Arbeitgeber. In allen diesen Punkten gehen wir genau in die Richtung,
die auch in der WIFO-Studie als Kernpunkte für erfolgreiche
Familienpolitik herausgestrichen werden".
Positiv wurden vom WIFO einige familienpolitische Maßnahmen der
letzten Jahre hervorgehoben: die einkommensabhängige Variante des
Kinderbetreuungsgeldes, die Einführung einer Zuverdienstgrenze bei
den Pauschalvarianten und der Ausbau der Betreuungseinrichtungen
hätten zu Verbesserungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
geführt. Die Betreuungsquote bei den unter 3-jährigen habe sich seit
2007, inklusive Tageseltern, fast verdoppelt.
Zudem stelle das WIFO in seiner Studie fest, dass sich die
Aufwendungen der öffentlichen Hand für Familien in den letzten Jahren
deutlich gesteigert hätten. Lag man 2006 noch bei 7,9 Milliarden
Euro für Familienleistungen, sei man 2013 bereits bei 9,3 Milliarden
Euro. Das spiegelt sich auch in der steigenden
Pro-Kopf-Familienleistung wieder, die im selben Zeitraum von 4.400
Euro auf 5.500 Euro gestiegen ist.
"Österreich investiert mehr Geld für Familien als die meisten anderen
europäischen Länder - und das ist gut so. Die Erhöhung der
Familienbeihilfe und die Verdoppelung des Kinderfreibetrages im Zuge
der Steuerreform sind wichtige finanzielle Entlastungen für Familien.
Neben diesen Geldleistungen werden wir auch die Sachleistungen für
Familien in den kommenden Jahren mit den Ausbauoffensiven bei der
Kinder- und schulischer Nachmittagsbetreuung deutlich erhöhen. Die
Reform des Kinderbetreuungsgeldes, die antragslose Familienbeihilfe,
die Initiative "Unternehmen für Familien" und viele weitere Maßnahmen
werden dazu beitragen, dass Österreich bis zum Jahr 2025 das
familienfreundlichste Land Europas werden wird", so Karmasin
abschließend.
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