- 09.04.2015, 09:12:16
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Bank Burgenland Konzernergebnis 2014
Hervorragender Geschäftsverlauf in Österreich, außerordentliche Risikovorsorge für die Pfandbriefbank AG
Utl.: Hervorragender Geschäftsverlauf in Österreich,
außerordentliche Risikovorsorge für die Pfandbriefbank AG =
Eisenstadt (OTS) - Die Bank Burgenland erzielte 2014 trotz
wesentlicher außerordentlicher Belastungen - dank guter Ertragskraft
und gesunder Substanz der gesamten GRAWE Bankengruppe - ein positives
Jahresergebnis.
Die Bank Burgenland als Konzernobergesellschaft der GRAWE
Bankengruppe erzielte im Geschäftsjahr 2014 trotz wesentlicher
außerordentlicher Belastungen ein positives Jahresergebnis
(Konzernergebnis vor Steuern: 2,2 Mio. EUR, VJ: 25,2 Mio. EUR). Der
erfreuliche operative Geschäftsverlauf zeigt sich insbesondere in der
Steigerung der Erträge aus Zinsen (110,7 Mio. EUR, + 12,8% VJ) und
Provisionen (91,5 Mio. EUR, + 4,0% VJ) (alle Zahlen Konzern IFRS).
"Die Bank Burgenland blickt, wie auch die gesamte GRAWE Bankengruppe
in Österreich, auf einen aus operativer Sicht sehr guten
Geschäftsverlauf im Jahr 2014 zurück", sagt Christian Jauk,
Vorstandsvorsitzender der Bank Burgenland.
Bereits mit der vorliegenden Bilanz 2014 erfolgte die Bildung einer
signifikanten Risikovorsorge im Zusammenhang mit der
Haftungssituation der Bank Burgenland als Mitgliedsinstitut der
Pfandbriefstelle der österreichischen Landes-Hypothekenbanken
(nunmehr: "Pfandbriefbank (Österreich) AG") und dem von der FMA am
01.03.2015 angeordneten Zahlungsmoratorium für die HETA ASSET
RESOLUTION AG im Ausmaß von rd. 23,2 Mio. EUR.
Die Konzernbilanzsumme war insbesondere aufgrund der Reduktion von
Interbankforderungen leicht rückläufig (4,2 Mrd. EUR, - 3,1% VJ); die
Kundenforderungen mit rd. 2,5 Mrd. EUR stabil (- 1,0% VJ; Konzern
IFRS). Die Eigenmittelquote bezogen auf das Gesamtrisiko im Konzern
liegt bei außerordentlichen 17,9% und zeigt die wirtschaftliche
Stärke und gesunde Substanz der GRAWE Bankengruppe. Die
Gesamtkapitalquote der Bank Burgenland liegt bei 21,6%.
Zu den wesentlichen Konzerngesellschaften:
Die Ertragssituation der Bank Burgenland entwickelte sich auch auf
Ebene des Einzelinstituts insbesondere dank stabiler Kreditmargen,
einem gesteigerten Provisionsergebnis sowie einer erfreulichen
Entwicklung bei den Wertberichtungen auf Kredite sehr
zufriedenstellend.
Ebenso erfreulich war die Geschäftsentwicklung der
• Capital Bank, die nicht zuletzt dank erfolgreichen Ausbaus der
Marktanteile im Private Banking und überdurchschnittlicher
Entwicklung der Finanzmärkte das Kundendepotvolumen um 7,5% auf 8,8
Mrd. EUR steigerte und dabei die Ertragssituation wesentlich
verbessern konnte,
• Security KAG, die das verwaltete Fondsvolumen - bei ebenfalls
positiver Ertragsentwicklung - um 24,2% auf 3,4 Mrd. EUR steigerte
und
• Brüll Kallmus Bank, die im institutionellen Bondshandel wiederum
sehr erfolgreich reüssierte und den Bereich
Kapitalmarktfinanzierungen ausbaute.
Im Teilkonzern der Capital Bank gelang es, die Assets under
Management auf den Rekordwert von 12,93 Mrd. EUR (+ 10,7% VJ) zu
steigern.
Das Ungarn-Geschäft der GRAWE Bankengruppe, insbesondere jenes der
Konzerngesellschaft Sopron Bank, war von der anhaltenden Anspannung
der makroökonomischen und regulatorischen Situation der Republik
Ungarn geprägt. Trotz widriger Umstände erzielte die Sopron Bank 2014
erfreulicherweise selbst nach Abzug der hohen ungarischen
Bankensteuer und der Effekte aus dem so genannten Sammelkontoprogramm
ein positives Ergebnis. Unter Berücksichtigung von außerordentlichen
Aufwendungen im Zusammenhang mit dem im Jahr 2014 verabschiedeten
Devisenrettungsgesetz ist das Jahresergebnis der Sopron Bank
allerdings negativ. Eine notwendige Kapitalerhöhung wurde
vorgenommen, eine damit im Zusammenhang stehende Abwertung des
Beteiligungsansatzes wird im außerordentlichen Ergebnis der Bank
Burgenland (Einzelabschluss UGB) ausgewiesen.
Einen weiteren außerordentlichen Aufwand der Bank Burgenland bilden
Zahlungen aus einem Generalvergleich, den die Bank Burgenland im Juli
2014 in der Rechtssache "HBInt Sonderdividende" abgeschlossen hat.
Damit wurde frühzeitig ein Schlussstrich unter einen höchst
aufwendigen Rechtsstreit gezogen.
Nichtsdestotrotz weist die Bank Burgenland sowohl im Konzernabschluss
nach IFRS als auch im Einzelabschluss nach UGB ein positives Ergebnis
aus und wird somit auch planmäßig die Zinszahlung auf das emittierte
Ergänzungskapital leisten, was im abgelaufenen Jahr nicht allen
Banken im Hypobankensektor gelungen ist.
"Dass die Bank Burgenland in der Lage ist, die Sonderbelastungen im
Zusammenhang mit der Pfandbriefbank aus eigener Kraft und mit
positivem Jahresergebnis zu bewältigen, zeigt die gute Ertragslage
und gesunde Substanz der GRAWE Bankengruppe", so Christian Jauk.
GRAWE Bankengruppe 2014 (Bank Burgenland Konzernbilanz IFRS)
Bilanzsumme 4,2 Mrd. EUR
Gesamtkapitalquote 17,9%
Ergebnis vor Steuern 2,2 Mio. EUR
Mitarbeiter 714
Bank Burgenland 2014 (Einzelabschluss UGB)
Bilanzsumme 3,2 Mrd. EUR
Gesamtkapitalquote 21,6%
EGT 46,1 Mio. EUR
Jahresüberschuss 1,0 Mio. EUR
Mitarbeiter 325
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