Psychologenverband unterstützt Forderung nach kostenloser Behandlung für Kinder

Wien (OTS) - "Österreich verfügt über viel zu wenig psychologische Betreuungsplätze insbesondere für Kinder. Das bedeutet lange Wartezeiten und erhöht den Leidensdruck nicht nur für die Kinder sondern auch für deren Eltern. Darüber hinaus können sich viele die Behandlungskosten nicht leisten, weil sie von den Krankenkassen nicht übernommen werden", so Präsidentin Sandra Lettner.

Deshalb unterstützt der BÖP die Forderung der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit nach kostenloser Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen.

Lettner weiter: "Mit einer rechtzeitigen Diagnose und anschließender Behandlung könnte man vielen Krankheitssymptomen frühzeitig begegnen und damit nicht nur Leid sondern auch Folgekosten vermeiden".

Aus der Sicht des BÖP wäre auch die klinisch-psychologische Diagnostik im Mutter-Kind-Pass ein wichtiger Schritt um Entwicklungsstörungen rechtzeitig festzustellen und anschließend behandeln zu können. Spätere psychische Probleme von Kindern und Jugendlichen wie etwa Verhaltensstörungen, Lernschwierigkeiten oder Suchtverhalten könnten somit verhindert werden.

Die Helpline des BÖP bietet eine Erstanlaufstelle für alle mit psychischen Problemen und Fragen und vermittelt Psychologinnen und Psychologen aller Fachbereiche. Die telefonische Beratung ist kostenlos. Telefon: +43-1-504 8000.

Rückfragen & Kontakt:

Berufsverband österreichischer Psychologinnen und Psychologen
Mag.a Monika Glantschnig
Tel.: 01 / 407 26 71/17
glantschnig@boep.or.at

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