Christian Ragger: Kommt Troika nach Kärnten?

Bundesland Kärnten erwartet sich faire Verhandlungen und rasche Auszahlung über Österreichische Bundesfinanzierungsagentur

Klagenfurt (OTS) - Auf die heutige Aussage von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP), dass "er sich keine Konditionen diktieren lassen will", reagiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen, LR Mag. Christian Ragger, mit Verwunderung. "Nachdem seit Wochen sämtliche für die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) notwendigen Unterlagen aufliegen, erinnert die Haltung von Finanzminister Schelling gegenüber dem Bundesland Kärnten langsam an das Verhältnis zwischen der Europäischen Union und Griechenland. Immer wieder und wieder werden neue Papiere eingefordert. Wahrscheinlich wäre es wohl am besten, Kärnten würde gleich seine Seen dem Bund überschreiben, damit wir mit bitten und betteln 77 Millionen Euro bekommen dürfen", betont Ragger und fragt ironisch, ob nun auch die Troika nach Kärnten komme.

Der freiheitliche Landesrat fordert in diesem Zusammenhang faire Verhandlungen sowie eine rasche Auszahlung der Mittel über die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur. Es dürfe keinen Verzögerungs- und Hinhaltekurs geben wie seinerzeit unter Michael Spindelegger. "Partner begegnen sich auf Augenhöhe und nicht von oben nach unten, Herr Minister", so Ragger abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002