Jank: Mehr Flexibilität bei NMS wichtiger Schritt in die richtige Richtung – Schulen brauchen mehr Freiraum

ÖVP-Bildungssprecherin: Elementarpädagogik stärken – Schwächen bereits in Volksschulen minimieren

Wien (OTS) - Der Evaluierungsbericht zur Neuen Mittelschule (NMS) hat klar aufgezeigt: Die Qualität der Neuen Mittelschule muss verbessert werden, die im Bericht aufgezeigten Schwächen sind zu beseitigen. Zur Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der Neuen Mittelschule stellt der Bund derzeit sechs Lehrpersonenstunden pro Klasse - derzeit eingeschränkt auf die Gegenstände Deutsch, Mathematik, Lebende Fremdsprache - zur Verfügung. Diese Einschränkung auf drei Gegenstände soll nun durch mehr Flexibilität ersetzt werden. Die Zusatzstunden können beispielsweise auch zur Begabtenförderung oder für einen Förderunterricht einzelner Schüler verwendet werden. Die Umsetzungsqualität dieser schulautonomen Wirkungsbereiche wird von der zuständigen Schulaufsicht begleitet. "Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", unterstreicht heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich des heutigen Ministerrats, bei dem der Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Schulorganisationsgesetz und das Schulunterrichtsgesetz geändert werden, auf der Tagesordnung steht.

"Was Schulen brauchen, ist ein Mehr an Autonomie und freien Entscheidungen. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen vor Ort wissen schließlich am besten, wie sie auch das familiäre und sozio-ökonomische Umfeld berücksichtigen können", ist Jank überzeugt und verweist in diesem Zusammenhang auch auf die laufende Diskussion rund um die Schulverwaltung: "Die Schulen sollen in der Gestaltung ihres schulischen Lebens freier werden. Ein breit geführter Diskussionsprozess wird unumgänglich sein", so die Abgeordnete.

Sie appellierte zudem an die Bildungsministerin dafür zu sorgen, dass in Zukunft die Mittel für die NMS effektiver und effizienter eingesetzt werden. Schließlich gehe es um die Zukunft unserer Kinder. "Die Kosten-Nutzen-Rechnung muss einfach stimmen. Wichtig wäre es bei der Einführung der Neuen Mittelschule gewesen zu überlegen, einen Teil der zusätzlichen finanziellen Mittel für die Fördermaßnahmen bereits in der Volksschule einzusetzen, denn dort wird das Fundament für den späteren Lernerfolg gelegt", schloss Jank.
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