Respekt ist Kopfsache – Einsteigen für Antirassismus

Wiener Kampagne für Antirassismus und Zivilcourage auf Straßenbahnen der Wiener Linien

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien hat eine klare Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - mit unserer Kampagne rufen wir in der ganzen Stadt dazu auf, diese Haltung mitzutragen", erklärt die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger am Rande der Präsentation der Straßenbahn zur Plakatkampagne "Respekt ist Kopfsache". Das Plakat wurde in einem offenen Wettbewerb aus 253 Einreichungen gekürt und ruft seit dem Internationalen Tag gegen Rassismus (21. März) im öffentlichen Raum zu mehr Miteinander auf. Ab sofort wird neben Plakaten und gratis erhältlichen Postkarten auch auf Straßenbahnen der Wiener Linien dazu eingeladen, für Antirassismus und Zivilcourage einzutreten. Frauenberger: "Respekt bringt uns im Alltag weiter. Dass unser Slogan nun auch auf Straßenbahnen zu sehen ist, hat daher auch eine symbolische Bedeutung."

Die Plakate senden eine klare Botschaft gegen Rassismus und für Zivilcourage. Das ist für die Integrationspolitikerin ein sehr aktuelles Thema: "Gerade in Zeiten, in denen rassistische Übergriffe vermehrt vorkommen, ist das ein wichtiges Signal. Wir wollen Menschen zum Nach- und Umdenken anregen. Respekt ist Kopfsache!"

Zivilcourage Trainings für ein respektvolles Miteinander

Antirassismusarbeit ist eine der Kernaufgaben der Wiener Integrations- und Diversitätsabteilung (MA 17). Die Abteilung ist seit Jahren in diesem Feld aktiv und fördert Organisationen, die sich in diesem Bereich engagieren, wie zum Beispiel den Verein "ZARA -Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit". Im Jahr 2015 legt die MA 17 darüber hinaus einen Förderschwerpunkt auf das Thema. In diesem Rahmen haben Vereine die Möglichkeit eine Förderung bis zu 5.000 Euro aus dem Kleinprojektetopf für themenspezifische Projekte zu bekommen. Im Jahr 2014 wurden dadurch über 30 Projekte unterstützt.

Parallel zur stadtweiten Plakatkampagne bietet die MA 17 kostenlose Zivilcourage Trainings an, bei denen Interessierte die Möglichkeit haben, kreative Gegenstrategien im Umgang mit diskriminierendem und rassistischem Verhalten zu entwickeln. Die Trainings beschäftigen sich mit konkreten Möglichkeiten im Alltag zivilcouragiert zu handeln und sich dadurch für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Nähere Informationen unter:
www.integration.wien.at

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist in Kürze unter www.wien.at/pressebilder erhältlich. (Schluss)bea

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Andreas Berger
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