• 08.04.2015, 10:58:32
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Respekt ist Kopfsache – Einsteigen für Antirassismus

Wiener Kampagne für Antirassismus und Zivilcourage auf Straßenbahnen der Wiener Linien

Utl.: Wiener Kampagne für Antirassismus und Zivilcourage auf
Straßenbahnen der Wiener Linien =

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien hat eine klare Haltung gegen Rassismus
und Fremdenfeindlichkeit - mit unserer Kampagne rufen wir in der
ganzen Stadt dazu auf, diese Haltung mitzutragen", erklärt die Wiener
Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger am Rande der Präsentation
der Straßenbahn zur Plakatkampagne "Respekt ist Kopfsache". Das
Plakat wurde in einem offenen Wettbewerb aus 253 Einreichungen gekürt
und ruft seit dem Internationalen Tag gegen Rassismus (21. März) im
öffentlichen Raum zu mehr Miteinander auf. Ab sofort wird neben
Plakaten und gratis erhältlichen Postkarten auch auf Straßenbahnen
der Wiener Linien dazu eingeladen, für Antirassismus und Zivilcourage
einzutreten. Frauenberger: "Respekt bringt uns im Alltag weiter. Dass
unser Slogan nun auch auf Straßenbahnen zu sehen ist, hat daher auch
eine symbolische Bedeutung."

Die Plakate senden eine klare Botschaft gegen Rassismus und für
Zivilcourage. Das ist für die Integrationspolitikerin ein sehr
aktuelles Thema: "Gerade in Zeiten, in denen rassistische Übergriffe
vermehrt vorkommen, ist das ein wichtiges Signal. Wir wollen Menschen
zum Nach- und Umdenken anregen. Respekt ist Kopfsache!"

Zivilcourage Trainings für ein respektvolles Miteinander

Antirassismusarbeit ist eine der Kernaufgaben der Wiener
Integrations- und Diversitätsabteilung (MA 17). Die Abteilung ist
seit Jahren in diesem Feld aktiv und fördert Organisationen, die sich
in diesem Bereich engagieren, wie zum Beispiel den Verein "ZARA -
Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit". Im Jahr 2015 legt die MA 17
darüber hinaus einen Förderschwerpunkt auf das Thema. In diesem
Rahmen haben Vereine die Möglichkeit eine Förderung bis zu 5.000 Euro
aus dem Kleinprojektetopf für themenspezifische Projekte zu bekommen.
Im Jahr 2014 wurden dadurch über 30 Projekte unterstützt.

Parallel zur stadtweiten Plakatkampagne bietet die MA 17
kostenlose Zivilcourage Trainings an, bei denen Interessierte die
Möglichkeit haben, kreative Gegenstrategien im Umgang mit
diskriminierendem und rassistischem Verhalten zu entwickeln. Die
Trainings beschäftigen sich mit konkreten Möglichkeiten im Alltag
zivilcouragiert zu handeln und sich dadurch für ein respektvolles
Miteinander einzusetzen. Nähere Informationen unter:
www.integration.wien.at

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist in Kürze unter
www.wien.at/pressebilder erhältlich. (Schluss)bea

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