Junge Industrie fordert Ende der Beschwichtigungspolitik bei Pensionen

JI-Niss: Warnungen werden seit Jahren in den Wind geschlagen – Jedes verlorene Jahr ohne Reformen trifft alle Generationen – Politik führt eigene Steuerreform ad absurdum

Wien (OTS) - "Die neuesten Berechnungen zeigen schwarz auf weiss, dass die Beschwichtigungsrhetorik der Politik bei den Pensionen eine reine Wählertäuschung ist. Das hat nun endlich aufzuhören", so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss. "Selbst diejenigen, die immer behaupten es sei ja ohnehin vorgesehen, dass ein Drittel der Pensionen durch Steuergeld zu finanzieren seien - auch das ist ja bestenfalls ein Mythos - sollten nun endlich schweigen. Die realen Zahlen zeigen ein ganz anderes, erschreckendes Bild. Tarnen und Täuschen kann aber nicht der einzige Anspruch unserer Politik sein, dafür wurde kein Politiker gewählt", so Niss. So zeigen die Zahlen des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria, dass nur 57,2 Prozent der Pensionen durch Beiträge gedeckt sind. 2013 mussten demnach bereits 20,5 Mrd. Euro an Steuergeldern ins Pensionssystem zugeschossen werden, um allen Pensionsansprüchen gerecht zu werden.

Bekanntlich sei es zudem gerade auch im öffentlichen Bereich um die Nachhaltigkeit im Pensionsbereich schlecht bestellt, so die Bundesvorsitzende: "Wien kocht für seine Beamten auf Kosten ganz Österreichs schon lange ein eigenes, bitteres Süppchen, in den Ministerien sieht es nicht anders aus." Damit aber belaste die Politik alle Generationen gleichermaßen, wie Niss betonte: "Alle zahlen mit den überhöhten Steuern das Unvermögen der Politik, hier der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Die jungen und künftigen Generationen dürfen zudem auch noch die entsprechenden Schulden erben. Da hätte man sich das gegenseitige Schulterklopfen über die Steuerreform getrost sparen können, denn offenbar ist diese genauso auf Sand und Wunschdenken aufgebaut, wie die gesamte Budgetplanung. Nur bedauerlich, dass die Menschen diese Unverfrorenheit offenbar inzwischen einfach nur noch hinnehmen. Dies wird sich hoffentlich noch ändern, wer sich nicht wehrt, darf sich später auch nicht darüber beklagen, wenn Österreich mit Karacho gegen die Wand fährt -offenbar wollen wir es nicht anders."

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