VERKEHRSUNFALLBILANZ: 3 Todesopfer am Osterwochenende

Deutlicher Rückgang bei der Zahl an Unfällen und Verletzten, mehr als 51.000 Geschwindigkeitsübertretungen beanstandet

Wien (OTS) - Am Osterwochenende 2015 ereigneten sich in Österreich insgesamt 230 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das waren um 46 (16,7 %) weniger als im Vorjahr (276 Unfälle). Dabei wurden 274 Personen verletzt, um 70 (20,3 %) weniger als zu Ostern 2014 (344 Verletzte).

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung durch die Polizei wurden zu Ostern 51.347 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchst zulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2014: 52.402), ein Rückgang um zwei Prozent. Gegen 303 Fahrzeuglenker wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2014: 389), ein Rückgang um 22,1 Prozent. 160 Lenkern (- 20,8 %) wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2014: 202).

Bundesländerergebnisse Ostern 2015 (Karfreitag bis Ostermontag)

Bundes- Unfälle Verletze Tote Geschwindigkeits- Alkohol- Führer- land Übertretungen Anzeigen schein- Abnahmen Burgenland 6 7 1 4.250 14 8 Kärnten 13 15 0 2.935 18 7 NÖ 50 64 0 12.649 60 35 OÖ 35 41 0 2.570 46 24 Salzburg 29 32 0 4.331 15 5 Steiermark 39 44 1 7.518 48 27 Tirol 26 38 1 7.746 31 11 Vorarlberg 11 12 0 2.185 14 8 Wien 21 21 0 7.163 57 35 Österreich 230 274 3 51.347 303 160

Die Opfer in der Karwoche, einschließlich Ostermontag, waren drei Fußgänger, drei Pkw-Lenker und zwei Lkw-Lenker. Ein 43-jähriger Pkw-Lenker kam mit seinem Oldtimer, in dem weder Sicherheitsgurte noch Sitze montiert waren, von der Straße ab, rutschte gegen einen Erdwall und wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

Am Osterwochenende, zwischen Freitag und Montag, verunglückten drei Verkehrsteilnehmer tödlich (Burgenland, Steiermark und Tirol).

Auf Bundesstraßen kamen in der Vorwoche drei Menschen ums Leben, zwei auf Gemeindestraßen und jeweils einer auf Autobahnen, Landesstraßen und Parkplätzen. Zwei Verkehrstote wurden in der Vorwoche jeweils im Burgenland, in Salzburg, der Steiermark und in Tirol beklagt.

Bei den sieben tödlichen Verkehrsunfällen waren die vermutlichen Hauptunfallursachen in drei Fällen Unachtsamkeit und in jeweils einem Fall Fehlverhalten des Fußgängers und nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit. Bei zwei Unfällen konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden.

Vom 1. Jänner bis 6. April 2015 gab es im österreichischen Straßennetz 91 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2014 waren es 120 und 2013 80.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres
Karl-Heinz Grundböck, MA
Sprecher des Ministeriums
Tel.: +43-1-53126-2490
karl-heinz.grundboeck@bmi.gv.at
www.bmi.gv.at

Bundesministerium für Inneres
Otmar Bruckner
Verkehrsdienst/Strategische Unfallanalyse
Tel.: +43-1-90600-88503
otmar.bruckner@bmi.gv.at
www.bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN0001