Patricia Aulitzky ist die Berghebamme „Lena Lorenz“

Start der ORF/ZDF-Heimatfilmreihe am 8. April in ORF 2

Wien (OTS) - Bis zu 888.000 Seherinnen und Seher folgten dem "Bergdoktor" bei seinen Einsätzen in der zuletzt ausgestrahlten achten Staffel der ORF/ZDF-Erfolgsserie. Nun bekommt der TV-Arzt weibliche Verstärkung, wenn Patricia Aulitzky am 8. und 15. April (jeweils Mittwoch um 20.15 Uhr in ORF 2) ihren Dienst als Berghebamme "Lena Lorenz" antritt und es inmitten der - diesmal - bayrischen Alpen um Leben und Tod geht. Gestresst vom Berliner Trubel und unzufrieden mit der Anonymität der Großstadt verordnet sich die junge Geburtshelferin eine Auszeit auf Mutters Bauernhof. Selbst wenn die Willkommensfreude nicht die ist, die sie sich vielleicht erhofft hat, spürt sie, am richtigen Ort angekommen zu sein. Und es dauert auch gar nicht lange, bis sie auch hier ihr Können als Hebamme unter Beweis stellen und für ihre Überzeugungen eintreten kann.

Neben der Salzburgerin Patricia Aulitzky standen für die ersten beiden modernen Heimatfilme der gleichnamigen neuen ORF/ZDF-Reihe u. a. Eva Mattes, Fred Stillkrauth, Marc Ben Puch, Bülent Sharif, Liane Forestieri und Michael Fitz vor der Kamera. Regie führte Michael Kreindl nach Drehbüchern von Mathias Klaschka und Astrid Ströher. Gedreht wurde im Berchtesgadener Land (in der Umgebung von Ramsau und Marktschellenberg) in Bayern.

Patricia Aulitzky: "Diese inneren Konflikte machen Lena als Figur so vielschichtig und spannend und die Themen so universell"

Wie viel von Lena in Hauptdarstellerin Patricia Aulitzky steckt? "Ich arbeite wahnsinnig gerne. Was mich mit der Rolle der Lena zudem verbindet, sind die Spontaneität und die Lust, Neues auszuprobieren. Im Gegensatz zu Lena brauche ich aber mehr Entspannung, denn ich habe gelernt, dass man aus der Entspannung heraus oftmals viel mehr schafft. Persönlich treibe ich daher viel Sport und meditiere, vorzugsweise in der Natur. Ich glaube auch, dass ich mehr gereist bin als meine Figur. Ich habe in Wien, Los Angeles und London studiert, lebe in Berlin und meine Familie ist in der ganzen Welt verstreut. Da stelle ich mir genau wie Lena manchmal die Frage, wo ich eigentlich hingehöre, in welcher Welt ich lebe und leben will. Was uns außerdem verbindet, ist sicherlich unsere Leidenschaft zum Beruf. Wir beide üben diesen nicht in erster Linie des Geldes wegen aus, sondern weil er für uns Berufung ist."

Aulitzky weiter über den besonderen Reiz an der Figur und dem Format:
"Ich mochte den Charakter von Lena auf Anhieb, ihren Humor, ihre Natürlichkeit und Begeisterungsfähigkeit, aber auch ihre Empathie und Direktheit gegenüber anderen. Sie ist ein äußerst charismatischer Mensch, der die Dinge anpackt, aber auch ein Bauchmensch und ein Fluchttier. Sie ist anfangs in Berlin in ihrer Beziehung zu Alexander und mit ihrer Stelle im Krankenhaus nicht besonders glücklich. Bei der Vorbereitung auf die Rolle stellte sich da also auch die Frage, wie weit man sich eigentlich von seinen Idealen abbringen lässt, von seinen Vorstellungen und Wünschen, wie eine Beziehung und ein Job sein sollen. Der Zuschauer begleitet die Protagonistin in einer kritischen Lebensphase und kann ihr folgen oder ihr Handeln hinterfragen. Ich bin sehr gespannt."

Um die Rolle der Hebamme authentisch zu verkörpern, mussten wichtige Routinehandgriffe erlernt werden. Die besonderen Herausforderungen? "Ich war sehr dankbar, dass wir beim Dreh echte Hebammen hatten, die mir die Handgriffe zeigen konnten, ganz besonders bei den Geburtsszenen. Allein das Wissen, dass Profis mit an Bord sind, die mir jederzeit wichtige Tipps geben konnten, hat mich sehr beruhigt. Der Job als Hebamme wäre aber für mich persönlich nichts: Überall das Blut, die Gerätschaften, die Schmerzen der Frauen, die nervösen Väter - allein das Spielen mit den Dummys hat mich ehrlich gesagt schon viel Überwindung gekostet. Umso größer ist meine Achtung vor den Hebammen, die täglich diesen kräfte- und nervenzehrenden Job machen."

Mehr zum Inhalt: "Lena Lorenz - Willkommen im Leben" (Mittwoch, 8. April, 20.15 Uhr, ORF 2)

Ihr Beruf ist nicht alltäglich und doch ist er einer der ältesten der Menschheitsgeschichte: Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) ist Hebamme. Sie arbeitet in einem Berliner Großkrankenhaus, die Geburten laufen hier wie am Fließband ab. So auch diesmal: Gerade hält Lena ein gesundes Baby in den Händen, schon wird sie zu einer Hochschwangeren gerufen, die Opfer eines Verkehrsunfalls geworden ist. Das Ungeborene kann leider nicht mehr gerettet werden. Erschöpft macht sich Lena auf den Heimweg. Zu Hause wartet ihr Verlobter Alex (Marc Ben Puch). Der ehrgeizige Rechtsanwalt freut sich auf einen Abend mit Freunden und drängt Lena, mitzukommen. Doch schon nach kurzer Zeit kracht es zwischen den beiden. Und weil Lena sowieso gerade genug von allem hat, packt sie ihren Koffer, setzt sich ins Auto und fährt los. Am nächsten Morgen wird sie von einem herrlichen Sonnenaufgang und einem faszinierenden Bergpanorama begrüßt. Denn wo sonst sollte sie ein paar Tage ausspannen, wenn nicht in ihrer alten Heimat, auf dem Bauernhof ihrer Mutter?

Doch Eva Lorenz (Eva Mattes) ist keineswegs vom Besuch ihrer Tochter begeistert. Seit dem Tod ihres Mannes muss sie den Hof allein bewirtschaften. Dessen Existenz ist in Gefahr, weil er nicht mehr rentabel ist. Und Leo (Fred Stillkrauth), Lenas Großvater, grantelt ordentlich mit seiner Schwiegertochter herum, die es ihm nie wirklich recht machen kann. Lena kommt also nicht wie erwartet ins Ferienparadies, sondern muss gleich ordentlich anpacken.

Im Dorf trifft sie auf die hochschwangere Maria Brandner (Leslie-Vanessa Lill). Bei dem minderjährigen Mädchen haben die Wehen eingesetzt. Lena zögert nicht lange und hilft ihr, ein gesundes Mädchen zur Welt zu bringen - im "Almwirt", dem Dorfwirtshaus. Ersun (Bülent Sharif), Lehrer an der nahe gelegenen Schule, ist von Lenas Tatkraft beeindruckt. Und auch Lena fühlt sich spontan von ihm angezogen. Doch fürs Kennenlernen bleibt keine Zeit. Denn, wie sich herausstellt, weiß Maria nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Aus Verzweiflung verschwindet sie plötzlich aus dem Krankenhaus und lässt ihr Baby zurück. Lena wendet sich an ihre frühere Freundin Julia (Liane Forestieri), die ihr bei der Suche helfen könnte. Allerdings will Julia nichts mehr mit Lena zu tun haben.

"Lena Lorenz" ist eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF, umgesetzt von der Zieglerfilm München GmbH.

"Lena Lorenz" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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