„Weltjournal“ und „WELTjournal +“: „Kuba/USA – Ende der Eiszeit“ und „Ich, Fidel Castro – Eine Politsatire"

Am 8. April um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Das in HD produzierte ORF-Auslandsmagazin "Weltjournal" - präsentiert von Cornelia Vospernik - zeigt am Mittwoch, dem 8. April 2015, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage "Kuba/USA - Ende der Eiszeit", in der Alexander Steinbach die möglichen Chancen für einen Neubeginn in den Beziehungen der ungleichen Partner analysiert und in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung unter den Menschen in Kuba einfängt. Im "WELTjournal +" folgt um 23.05 Uhr "Ich, Fidel Castro -Eine Politsatire".

Weltjournal: "Kuba/USA - Ende der Eiszeit"

Im Dezember hat US-Präsident Obama einen radikalen Kurswechsel in der Kuba-Politik eingeschlagen. Seither stehen die Zeichen auf Entspannung. Amerikanische Diplomaten sind bereits auf offizieller Mission in Kuba - das war vor wenigen Monaten noch undenkbar. Die Annäherung des Regimes an die USA lässt die Kubaner auf ein schrittweises Ende der jahrzehntelangen Sanktionen hoffen - und amerikanische Unternehmen wittern lukrative Geschäfte mit dem kommunistischen Inselstaat.

Während nun viele auf eine bessere Lebenssituation hoffen, blicken andere der Entwicklung eher nüchtern entgegen. Zahlreiche Dissidenten tun sich schwer, an einen Wandel zu glauben. Optimistisch blickt hingegen der Österreicher Josef Haderer in die Zukunft. Er lebt seit vielen Jahren als Zuckerbäcker auf der Karibikinsel. "Der Kommunismus macht derzeit Ferien", meint der Mann aus dem Innviertel zur Annäherung der Erzrivalen. Die Frage der Menschenrechte in Kuba bleibt allerdings weiterhin eine der großen Hürden auf dem Weg zu einer politischen Normalisierung der beiden Staaten.

WELTjournal +: "Ich, Fidel Castro - Eine Politsatire"

Für die einen ist Fidel Castro ein Held der Unterprivilegierten, der den USA mehr als ein halbes Jahrhundert lang die Stirn geboten hat. Für die anderen ein skrupelloser Diktator, der sich als Speerspitze des Kreml benützen ließ, um seine Haut zu retten. Für Satiriker und Karikaturisten war der selbstverliebte Revolutionär und Frauenliebling immer schon ein ideales Objekt.

"WELTjournal +" zeigt ein imaginäres Selbstporträt des begnadeten Redners und Welterklärers. Zwei französische Dokumentaristen porträtieren Castro so, wie er sich selbst sehen könnte. Das Auf und Ab der Revolution wird von einem Ich-Erzähler geschildert, der sich bewusst ist, dass "alles auf dieser Welt irgendwie mit ihm zusammenhängt".

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