FPÖ-Schrangl zu Körner-Kaserne: Minister Klug und Sivbeg stellen sich gegen leistbares Wohnen

Sivbeg sollte aufgelöst werden

Wien (OTS) - Das Bundesheer und ihre Immobilienverwertungsgesellschaft Sivbeg bieten ein Areal der Wiener General-Körner-Kaserne für 26,8 Millionen Euro zum Verkauf. "Während von leistbarem Wohnen gesprochen wird, versucht sich Verteidigungsminister Klug fast als Immobilienspekulant", kritisiert FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl.

Die Sivbeg hat einen großen Teil des Areals der General-Körner-Kaserne im 14. Wiener Gemeindebezirk zum Verkauf ausgeschrieben. "Warum wird das Areal zu Höchstpreisen verkauft, wodurch nur weiter Druck am Grundstücksmarkt erzeugt wird, anstatt diesem entgegenzuwirken?", kritisiert Schrangl. "Es wäre für den sozialen Wohnbau zielführender, ein langjähriges Baurecht zu vergeben. Luxuswohnungen werden die Wienerinnen und Wiener nicht entlasten", fordert Schrangl fachlich fundiertere Maßnahmen.

GBV-Obmann Karl Wurm sei mit seiner Kritik an der Bundesregierung im Recht. "Ich halte es für problematisch, dass die Bundesregierung eine zweigleisige Politik verfolgt. Während von einer Wohnbauoffensive gesprochen wird, werden Grundstücke zu Höchstpreisen verkauft, anstatt sie durch Baurechte langfristig für die Menschen zu sichern", wünscht sich Schrangl einen langfristigen Horizont in der Wohnbaupolitik. "Diese Geschehnisse sprechen jedenfalls dafür, den Vorschlag des Rechnungshofes aufzugreifen und die Sivbeg aufzulösen", so Schrangl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001