Renner/Androsch: Weltgesundheitstag 2015: Gesunde Lebensmittel für ein gesundes Leben

Globalisierung und veränderte Konsummuster bringen auch Risiken für die Lebensmittelsicherheit

St. Pölten (OTS) - "Eine sichere Versorgung mit nährstoffreichen Lebensmitteln ist eine entscheidende Voraussetzung für gute Gesundheit. Risiken für die Lebensmittelsicherheit können überall entlang der Nahrungskette entstehen. Deshalb müssen viele verschiedene Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Verkehr, Umwelt, Fischerei, Gastronomie und Nahrungsmittelindustrie sowie aus Zivilgesellschaft und Verbraucherverbänden gemeinsam darauf hinwirken, dass die Nahrungsmittelversorgung und die Lebensmittel auf unserem Teller für die Konsumenten sicher sind", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner zum morgigen Weltgesundheitstag der WHO, der die Lebensmittelsicherheit zum Thema hat.

Sichere Lebensmittel und der Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten vor Täuschung sind durch eine Vielzahl von Bestimmungen auf europäischer und nationaler Ebene geregelt. Die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist eine tägliche Herausforderung für die Lebensmittelkontrolle. Die Lebensmittelkontrolle steht den Betrieben und den Konsumentinnen und Konsumenten auch als Partner mit Kompetenz, Engagement und Fachwissen unterstützend und beratend zur Seite. Im Jahr 2014 wurden in NÖ 8.772 Revisionen gemäß dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz NÖ und 456 Revisionen nach dem Vermarktungsnormengesetz NÖ durchgeführt. Es wurden 5.344 Lebensmittelproben entnommen, dabei 0,3 % der Proben als gesundheitsschädlich eingestuft, 2,51 % der Proben waren für den Verzehr ungeeignet.

"Der Weltgesundheitstag 2015 bietet die Gelegenheit, die bedeutende Rolle zu erkennen, die allen Akteuren entlang der langen und komplexen Nahrungskette - von der Primärproduktion bis zu den Verbrauchern - in Bezug auf Lebensmittelsicherheit zukommt. Unsere Lebensmittelkette ist heute durch demografische, kulturelle, ökonomische und umweltrelevante Entwicklungen länger und komplexer als je zuvor, was eine Erhöhung der lebensmittelbedingten Gesundheitsrisiken bewirkt", so Niederösterreichs Gesundheitsreferent Landesrat Ing. Maurice Androsch. 2013 wurden allein in der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum 310.000 Fälle von bakteriellen Lebensmittelinfektionen gemeldet, von denen 322 tödlich endeten.
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