Entwicklungszusammenarbeit – Sportministerium schreibt 200.000 Euro Projektförderung aus

6. April - Internationaler Tag des Sports für Entwicklung und Frieden

Wien (OTS) - Im Rahmen seines internationalen Engagements fördert das Sportministerium Projekte im Bereich Sport und Entwicklungszusammenarbeit. Die Ausschreibung für das Jahr 2015 wird am heutigen "Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden" öffentlich gemacht. Das Sportministerium stellt dabei insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Es werden Projekte gefördert, die Sport als Mittel der Entwicklungszusammenarbeit nützen und damit zum Erreichen der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen beitragen.

Sportminister Gerald Klug: "Sport ist ein wichtiges Vehikel für gesellschaftliche Entwicklung. Über Sport können wir zum Beispiel Anreize für Kinder schaffen, sozialen Anschluss zu finden und die Schule zu besuchen. Sport vermittelt positive Werte und kann auch dabei unterstützen, Inhalte zu Themen wie Gesundheit, Konfliktprävention oder Selbstschutz zu transportieren."
Im Jahr 2014 wurden 13 Projektansuchen genehmigt: In Kenia förderte das Sportministerium beispielsweise den Bau eines Mehrzwecksportplatz für Schulen, in Mosambik Sportausrüstung für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung. In Südafrika wurde es Kindern in ländlichen Gebieten mittels transportfähigen Schwimmbecken ermöglicht, schwimmen zu lernen. In Bolivien wurden Kinder mit geistiger Behinderung bei ihrer Schul- und Arbeitsausbildung unterstützt. Andere geförderte Projekte zielten darauf ab, mittels Sportprogrammen Straßenkinder zu re-integrieren (Mali), Kindern und insbesondere Mädchen Kompetenzen in Konfliktlösung und Selbstverteidigung zu vermitteln (Nepal) und Jugendliche über HIV/AIDS aufzuklären (Benin).
Seit 2007 förderte das Sportministerium rund 60 Projekte mit insgesamt über einer Million Euro. Dabei wurden Maßnahmen in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Guatemala, Haiti, Kolumbien, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Mali, Mosambik, Südafrika, Swasiland, Tansania, Uganda, Zimbabwe, Bangladesch, Bhutan, Indien, Myanmar, Nepal, Palästina, Albanien, Bosnien- Herzegowina, Georgien Slowakei und Ukraine unterstützt.
Aktuelle Projektansuchen können bis 30. Juni 2015 gestellt werden. Einreichen können alle internationalen Organisationen mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Es ist sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch nach Ende des Förderzeitraums weiter durchgeführt werden. Nähere Informationen zur Ausschreibung 2015 und den bisherigen Projekten finden sich auf der Homepage des Sportministeriums
http://www.sportministerium.at/de/themen/internationale-zusammenarbei
t/sport-und-entwicklungspolitik.

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