Bayr zum Weltgesundheitstag: Mensch und Umwelt bei Nahrungsmitteln in den Fokus rücken

2 Millionen Menschen sterben jährlich an kontaminierten Nahrungsmitteln

Wien (OTS/SK) - "Das Konzept der Ernährungssouveränität kann sicherstellen, dass die Nahrungsmittel gesund für die Menschen und unschädlich für die Umwelt sind", sagt SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Petra Bayr, anlässlich des Weltgesundheitstags am 7. April. Die Weltgesundheitsorganisation hat den Internationalen Tag heuer der Sicherheit von Lebensmitteln gewidmet, denn jährlich sterben rund zwei Millionen Menschen an kontaminiertem Essen oder verschmutztem Trinkwasser. "Essen wird auf viele Arten kontaminiert und somit für den Menschen gefährlich. Monokulturen und gentechnisch veränderte Organismen spielen hier eine wichtige Rolle", betont Bayr am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn noch immer sei im Falle gentechnisch veränderter Lebensmittel unklar, ob diese nicht der Gesundheit schaden. ****

Unter Ernährungssouveränität versteht man das Recht der Völker auf eine gesunde und kulturell angepasste Nahrung, die unter Achtung der Umwelt hergestellt wird. Außerdem stellt das Konzept die ProduzentInnen und KonsumentInnen in den Mittelpunkt und nicht die Profite transnationaler Konzerne. Die Nyéléni-Bewegung etwa setzt sich für Ernährungssouveränität ein und vernetzt in diesem Sinne Menschen, die Lebensmittel nachhaltig produzieren, mit KonsumentInnen.

Mehr Informationen unter http://www.ernährungssouveränität.at/ (Schluss) bj

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