ORF III am Dienstag: „erLesen“ mit u. a. Ex-Ironimus Gustav Peichl und dystopische Komödie „Delicatessen“

Außerdem: „Mythos Geschichte“ mit „Der Diamant des Kaisers“ und „Aus dem Rahmen“ im „Zeughaus Graz“

Wien (OTS) - Nichts Geringeres als die künstlerische Freiheit stellt Heinz Sichrovsky am Dienstag, dem 7. April 2015, zur Debatte, wenn er mit Kabarettist und Autor Fritz Schindlecker, Theaterschauspielerin Stefanie Reinsperger und Karikaturist Gustav Peichl eine so vielfältige wie spannende Gästerunde in "erLesen" (20.15 Uhr) begrüßt. Fritz Schindlecker ist nicht nur Kabarettist, sondern legte mit "Jakob Mustafa" ein beeindruckendes Romandebüt vor, das sich in ein Österreich nach der zweiten Türkenbelagerung begibt und aufzeigt, wie weit religiöser Fanatismus gehen kann. Mit Stefanie Reinsperger hat das Burgtheater ein facettenreiches Talent dazugewonnen. Momentan ist sie in "Die lächerliche Finsternis", die "Die Unverheiratete" sowie in Elfriede Jelineks Flüchtlingsdrama "Die Schutzbefohlenen" zu sehen. Welche Rollen die toughe 27-jährige nicht spielen würde, erzählt sie in "erLesen". Nach 60 Jahren legt Gustav Peichl seine scharfe Feder beiseite und schickt den Karikaturisten Ironimus in den Ruhestand. Unter dem Titel "Das Wunder Österreich" brachte er nun einen Sammelband seiner Zeichnungen heraus.

Mit dem Untergang der österreichischen Monarchie verschwand der Florentiner, einer der wertvollsten Diamanten der Welt, auf zwielichtige Weise. Während die Massen in den Straßen Wiens die Abdankung des Kaisers forderten, sollte dessen Oberkämmerer die kaiserlichen Kronjuwelen in Sicherheit bringen. "Mythos Geschichte" geht mit "Der Diamant des Kaisers" (21.05 Uhr) dem Verschwinden des 137-karätigen Diamanten, der einst die Kaiserkrone des Hauses Habsburg zierte, auf den Grund.

Zwischen Ritterrüstungen, Waffen und Ausrüstungsgegenständen ist Karl Hohenlohe für die ORF-III-Museumssendung "Aus dem Rahmen" diesmal zu Besuch im "Zeughaus Graz" (21.50 Uhr), wo er einen Blick in die größte erhaltene Waffenkammer der Welt und die einst wichtigste Waffenkammer im Südosten des Habsburgerreiches wirft.

Der "euro.film" präsentiert schließlich die mit vier Césars ausgezeichnete dystopische Komödie "Delicatessen" (22.25 Uhr) vom meisterhaften Regieduo Marc Caro und Jean-Pierre Jeunet ("Die fabelhafte Welt der Amélie") aus dem Jahr 1991. Bizarr, düster und detailreich sind die Kulissen jenes Hauses eines Fleischerhauers außerhalb der Stadt, wo eine seltsame Schicksalsgemeinschaft unglückselige Besucher auf Nimmerwiedersehen in ihren Kochtöpfen verschwinden lässt. Als sich die Fleischerstochter (Marie-Laure Dougnac) in den arbeitslosen Clown Louison (Dominique Pinon) verliebt, muss sie um das Schicksal ihres Geliebten bangen.

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