"Kathpress"-Themenpaket zum Brand des Stephansdoms vor 70 Jahren

Wien, 3.4.2015 (KAP) In den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges, zwischen dem 11. und 13. April 1945, blieb auch der bis dahin weitgehend unversehrte Wiener Stephansdom nicht mehr verschont vor der Wut der Vernichtung. Noch am 10. April hatte ihn die Befehlsverweigerung eines mutigen Offiziers der deutschen Wehrmacht vor einem vernichtenden Granatenbeschuss bewahrt, doch am Tag darauf legten einheimische Plünderer Feuer in Geschäften rund um den Dom.

Ein ungünstiger Wind trieb den Funkenflug über das Dach und setzte das Gotteshaus in Brand. Nun nahm die Katastrophe ihren Lauf: Dachstuhl, Pummerin und Riesenorgel wurden ein Raub der Flammen, am 13. April stürzte das Dachgewölbe in den Innenraum, das in den Dom eindringende Feuer zerstörte Chorgestühl und Chororgel, Kaiseroratorium und Lettnerkreuz.

Der Dom schien verloren. Doch unmittelbar nach Kriegsende begann das Wunder des Wiederaufbaus.

Diese dramatischen Ereignisse der letzten Kriegsphase im April 1945 und seine Folgen für das österreichische "Nationalheiligtum" Stephansdom sind Anlass für ein "Kathpress"-Themenpaket. Es umfasst folgende Beiträge, die im Internet unter www.kathpress.at/1945 abrufbar sind:

- Vor 70 Jahren brannte das Herz von Wien

- "Retter des Stephansdoms" sagte Nein zum Vernichtungsbefehl

- "Wir werden den Stephansdom halt wieder aufbauen müssen"

- 1945 und Wiederaufbau: Ausstellungen, Tagungen, Gottesdienste

- Neuer Film über Stephansdom-Brand 1945 im ORF-Osterprogramm

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(ende) rme/gpu/

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