Juraczka: Verspäteter Aprilscherz - Vassilakou will mit Mobilitätsagentur vom rot-grünen Zwist ablenken

Schuld bei Bezirken für miserable Leistungsbilanz zu suchen ist Unverfrorenheit

Wien (OTS) - "Dass Vassilakou nun alles daran setzt, vom rot-grünen Zwist und vom starren und unverständlichen Festhalten an dieser Chaos-Koalition abzulenken, liegt auf der Hand. Dass sie das aber nun mit einer Pressekonferenz mit Martin Blum versucht, dessen Mobilitätsagentur angesichts eines vernichtenden Stadtrechnungshofberichtes mittlerweile mehr als angezählt ist, wirkt dann doch etwas unbeholfen, stümperhaft und grotesk. Das ist wohl eher als verspäteter Aprilscherz zu sehen", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion.

Der Bericht des Stadtrechnungshofes hat ein vernichtendes Urteil über die Mobilitätsagentur abgegeben (Umfrageergebnisse und Statistiken wurden nicht korrekt ermittelt, keine ordentliche Geschäftsführung, mangelnde budgetäre Planung und fehlerhafte Abwicklung in der Agentur). Trotz einer hoch dotierten Mobilitätsagentur ist es nicht gelungen, den Radverkehr signifikant zu steigern. "Jetzt den Bezirken die Schuld an der miserablen Leistungsbilanz zu geben und somit quasi wieder einmal die Forderung aufzustellen, diesen die Kompetenzen wegzunehmen, ist eine Unverfrorenheit", so Juraczka weiter.

Und dass die Mobilitätsagentur kurz vor der Wahl mit einem Geldregen von 13 Millionen Euro bedacht wurde und somit bis zum Jahr 2020 ausfinanziert ist, ist ein weitere traurige Episode in der skurrilen Geschichte dieser Einrichtung. Das geschieht alles zu Lasten der Wienerinnen und Wiener, die nun für weitere Jahre den kostspieligen Segnungen der Mobilitätsagentur ausgesetzt sind.

"Wien hat mit gravierenden Problemen zu kämpfen. Massive Arbeitslosigkeit, Rekordverschuldung und ein niedriges Wirtschaftswachstum prägen diese Stadt. Rot-Grün sollte endlich die richtigen Prioritäten setzen. Ein nutzloses und sündteures PR-Vehikel der Verkehrsstadträtin löst diese Probleme jedenfalls nicht", so Juraczka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001