ARBÖ: Rohölpreis gesunken, Benzin wurde teurer

Auch wenn die Mineralölindustrie die gegensätzliche Entwicklung zwischen Rohöl- und Treibstoffpreis nicht akzeptieren möchte, die Zahlen sprechen für sich.

Wien (OTS) - Während zwischen 1. und 31. März dieses Jahres der Rohölpreis um zehn Prozent nachgab, wurde der Durchschnittspreis für ein Liter Eurosuper sogar um 2,37 Prozent teurer (von 1,181Euro auf 1,209Euro). Der Dieselpreis sank im Vergleichszeitraum zwar, aber gerade einmal um bescheidene 1,76 Prozent (von 1,151Euro auf 1,131Euro). "Uns ist klar, dass ein niedriger Rohölpreis aufgrund der Steuerquote und unterschiedlichen Marktbedingungen nicht 1:1 an die Konsumenten weiter gegeben werden kann. Trotzdem ist es für uns unverständlich, wenn auf der einen Seite der Rohölpreis sinkt, und andererseits Treibstoff teurer wird. Das soll uns und unseren Mitgliedern mal jemand erklären", reagiert Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär verärgert auf die Kritik.

In die andere Richtung ginge es nämlich sehr schnell, wie der ARBÖ regelmäßig beobachtet: "Ein steigender Rohölpreis auf den internationalen Märkten wird sofort als Agument gebracht, um die Treibstoffpreise in Österreich zu erhöhen. Dabei sind die Mineralölkonzerne sehr schnell und kreativ in der Argumentation. Jetzt, wo es günstiger werden sollte, gelten diese Argumente plötzlich nicht mehr?", fragt sich Kumnig, der einmal mehr eine Reduktion um bis zu drei Cent je Liter bei Diesel und Benzin fordert.

Der ARBÖ werde auch weiterhin die Marktentwicklung beobachten und für die Autofahrer um einen fairen Treibstoffpreis kämpfen. Heimische Autofahrer finden übrigens unter www.arboe.at jeweils die günstigste Tankstelle in der Umgebung.

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