VP-Hoch ad SP-Niedermühlbichler: Sozialistische Nostalgie hilft den Wienerinnen und Wienern nicht weiter

Wien (OTS) - "Nicht nur beim Wahlrecht träumt die SPÖ Wien von der absoluten Mehrheit vergangener Tage, auch im Wohnbau wird die "gute alte Zeit" heraufbeschworen. Die Retro-Politik des Neubaus von Gemeindewohnungen hilft aber weder der Bevölkerung noch der Wirtschaft", so ÖVP Wien Landesgeschäftsführer Alfred Hoch zur Ankündigung der neuen SPÖ-Kampagne durch Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler.

Warum man plötzlich wieder Gemeindebauten errichten will, obwohl Wohnbaustadtrat Michael Ludwig stets verlauten ließ, dass es unter den jetzigen gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht sinnvoll sei und auch dazu um 20 Prozent mehr kosten würden, konnte bis dato kein Vertreter der SPÖ schlüssig erklären. Dass man zusätzlich auch noch die GESIBA in die Gesellschaft, die für die Errichtung des Gemeindebaus zuständig sein soll, einbezieht, mutet angesichts eines aktuellen Rechnungshofberichtes - in dem von Überschüssen auf Kosten der Mieter die Rede ist - äußerst seltsam an.

"Diese PR-Aktion der SPÖ Wien ist weder durch Nachhaltigkeit noch durch Sinnhaftigkeit geprägt. Der "Gemeindebau-Schlager" ist nichts weiter als ein Nischenprogramm, um die eigene Basis bei Laune zu halten sowie den alten sozialistischen Geist des Gemeindebaus, Hausbesorgers und Parteikassiers wieder zu beleben. Für den Großteil der Wienerinnen und Wiener, die nach leistbaren Wohnmöglichkeiten suchen, sind diese Maßnahmen aber komplett fehl am Platz", so Hoch weiter.

"Die Betriebskosten sind durch die fatale Gebührenpolitik der Stadt hinaufgeschnellt. Anstatt das Valorisierungsgesetz angesichts des Wahlkampfs temporär auszusetzen, sollte dies endgültig der Vergangenheit angehören. Die Stadt Wien muss auch danach trachten, dass mehr Wohnungen gebaut werden, da die Wohnkosten durch das verknappte Angebot und die hohe Nachfrage steigen. Und es muss vor allem das Eigentum stärker gefördert werden. Die Fördermaßnahmen in diesem Bereich stagnieren und werden von der Stadt Wien stark vernachlässigt. Nur so können wir diese Stadt zukunftsfit machen. Bei einem Zuzug von über 20.000 Menschen pro Jahr benötigen wir andere Rezepte als die von vorgestern", so Hoch abschließend.

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