Köstinger: Mehr Flexibilität für weniger Plastiksackerln

EU-Parlamentsausschuss segnet Plastiksackerl- Reduzierungsmaßnahmen ab

Brüssel, 31. März 2015 (ÖVP-PD) Die Umweltsprecherin der
ÖVP im Europäischen Parlament, Elisabeth Köstinger, begrüßt
den Kompromiss zur Reduzierung von Plastiksackerln, über den
heute der Umweltausschuss des EU-Parlaments abstimmt. "Dies
bringt mehr Flexibilität für weniger Plastiksackerln. Jetzt
wird ernst gemacht mit der Reduzierung des hartnäckigen Plastikmülls. Gleichzeitig haben die Mitgliedstaaten
Spielraum, auf welche Weise sie reduzieren", so Köstinger
heute in Brüssel.

"Wichtig ist auch, die Verbreitung von Mehrwegtaschen voranzutreiben", betont Köstinger. Die Wahlmöglichkeit für die Mitgliedstaaten sieht vor, dass ab Ende 2018 die Sackerln
entweder nicht mehr kostenlos abgeben werden dürfen oder die Mitgliedstaaten mit anderen frei wählbaren Maßnahmen den Sackerlverbrauch bis 2019 um 50 Prozent und bis 2025 um 80
Prozent reduzieren müssen.

Für Köstinger ist die Reduzierung der Plastiksackerln Teil eines notwendigen Maßnahmenpakets im Kampf gegen
"Mikroplastik". "Die wachsende Zahl von mikroskopisch kleinen Kunststoffteilchen und Plastikresten in Natur, Lebensmitteln
und im Meer hat schwerwiegende Langzeitfolgen. Wir müssen
dringend weiter daran arbeiten, den Plastikmüll zu reduzieren.
Die Teilchen gelangen in die Nahrungskette der Tiere und infolgedessen auch in unsere Körper. Dadurch können Störungen
im Hormonsystem verursacht werden, die sich massiv auf unsere Gesundheit auswirken könnten", so Köstinger.

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