Sima zum Luftgüte-Ranking: Wiens Maßnahmen wirken!

Wien setzt bereits 3. Umfassendes Anti-Feinstaub-Paket um

Wien (OTS) - Erfreut über den Top-3-Platz Wiens in Sachen Luftgüte zeigt sich Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima anlässlich der heutigen Präsentation des europäischen Luftrankings. "Wir kämpfen seit vielen Jahren und auf allen Ebenen für die Verbesserung der Luftgüte in unserer Stadt. Wir setzen bereits das dritte umfassende Anti-Feinstaubpaket um und die vielen Maßnahmen wirken", so Sima. So wurden in den letzten drei Jahren in Folge an allen Wiener Luftmessstellen die EU-Grenzwerte für Feinstaub eingehalten. Die Werte 2014 sind generell vorbildlich, es gab die geringste Feinstaubbelastung seit Beginn der Aufzeichnungen, es gab den niedrigsten NO2-Jahresmittelwirt seit Beginn der Messungen und es gab an keiner einzigen Stelle in Wien eine Ozon-Informationsschwelle.

"Natürlich sind diese erfreulichen Werte kein Grund, die Hände in den Schoss zu legen und sich auszuruhen, ganz im Gegenteil! Wir arbeiten auf allen Ebenen weiter und setzten weitere Maßnahmen für eine gute Luft in der Millionenstadt", so Sima. Im ranking der Luftqualität der deutschen Umweltorganisation BUND hat Wien unter 23 Städten Platz 3 erreicht.

Wien setzt bereits 3. Anti-Feinstaub-Paket um

Das bereits 3. Maßnahmenpaket umfasst vom Bereich Raumwärme über Baustellen, Verkehr und Winterdienst alle relevanten Verursachergruppen. "Es ist erfreulich, dass die Wienerinnen und Wiener das top-Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel so gut annehmen und dass schon 72 % ihre Alltagswege mit den Öffis, zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen", so Sima. Auch die Ausweitung des seit 2008 bestehenden Euro-0-LKW-Fahrverbots auf "Euro 1" seit 1. Juli letzten Jahres und schließlich auf Abgasklasse "Euro 2" ab dem 1.1.2016 sind ein aktiver Beitrag zur Luftgüte. So werden die besonders alten "Stinker" aus dem Verkehr gezogen und die Luftgüte in Wien weiter verbessert.

Modernisierung des Winterdiensts und drastische Reduktion des Streusplitts

Maßnahmen, die im Winter wirksam werden, sind für die Feinstaubreduktion in der Stadt besonders relevant. Die wesentlichen davon betreffen die Bereiche der Raumwärme und des Winterdienstes. Dazu zählen im Heizenergiebereich die thermische Wohnhaussanierung, die Ausweitung der Fernwärmenutzung oder das Verbot von neuen Kohleheizungen. Zentral ist in Wien auch die Modernisierung des städtischen Winterdiensts durch effizientere Räumfahrzeuge und den Einsatz der Feuchtsalz- und Salzsoletechnologie. Die MA 48 hat ihren Streumitteleinsatz in den letzten Jahren dadurch drastisch reduziert und so aktiv zur Luftgüte beigetragen.

Modernes Wiener Luftgütemessnetz

Die Stadt Wien verfügt über ein sehr modernes Luftgütemessnetz, wobei die Messstellen strategisch über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. An den 17 Wiener Luftgüte-Messstationen der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 werden die Luftqualität rund um die Uhr gemessen und die Werte auf der Seite der MA 22 unter publiziert.

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