VSStÖ/AKS/SJ/JG: Equal Pay Day: Her mit der ganzen Gleichberechtigung!

Gleichwertige Arbeit gleich bezahlen.

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen, bundesweiten Equal Pay Day tragen die roten Jugendorganisationen ihre Forderung nach dem Schließen der Gehaltsschere auf die Straße. Frauen verdienen noch immer rund 23 Prozent weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen. "Schluss mit der Gehaltsdiskriminierung von Frauen", fordern die Vertreterinnen des Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ), der Aktion Kritischer Schüler_innen (AKS), der Sozialistischen Jugend (SJ) und der Jungen Generation in der SPÖ (JG) unisono.

Frauen haben bis zum heutigen Tag weiterarbeiten müssen, um dasselbe Jahresgehalt zu erreichen, wie Männer im Jahr 2014. "Diesen Zustand können wir nicht unkommentiert stehen lassen. Noch dazu, da Frauen rund 2/3 der unbezahlten Arbeit leisten. Wir fordern endlich gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit", sagt Silvia Czech, Frauenpolitische Sekretärin der SJ.

Frauen sind so gut ausgebildet, wie nie zuvor. Trotzdem stoßen sie schnell an die sogenannte gläserne Decke und finden sich seltener in Führungspositionen wieder. "Es ist absurd, dass Bildung allein nicht reicht, um im Job aufsteigen zu können. Wir fordern verpflichtende Quoten in den Führungsetagen. Außerdem muss Frauenförderung bereits in der Schule aktiv betrieben werden, um dieselben Ausgangschancen für alle zu schaffen", sagt die Frauensprecherin der AKS, Katharina Gärtner.

Bereits Studentinnen haben im Monat 120 Euro weniger zur Verfügung als Studenten. Diese Lohnschere wächst im Laufe der Jahre immer mehr an. "Deshalb fordern wir, dass Gehälter offengelegt werden müssen. So können Frauen bei Gehaltsverhandlungen unterstützt und eine schlechtere Einstufung verhindert werden", sagt Lucia Grabetz, bundesweite VSStÖ Spitzenkandidatin zu den ÖH Wahlen 2015 und schließt kämpferisch: "Die Gehaltsdiskriminierung von Frauen muss endlich ein Ende haben!"

"Viele Frauen möchten Vollzeit arbeiten, können es aber nicht. Grund dafür sind oft fehlende Kinderbetreuungsplätze. Das schlägt sich nicht nur auf das Berufsleben, sondern später auch auf die Pension nieder", sagt die JG-Frauensprecherin Katharina Weninger und fordert abschließend den flächendeckenden Ausbau von ganztägigen Kinderbetreuungsplätzen.

Fotos von der heutigen Aktion unter: http://bit.ly/1GaWacK

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