Studententicket: Kein Einsatz der Bundes-ÖH

Wien (OTS) - Das dringend notwendige Studententicket, das es einst auf Drängen der AktionsGemeinschaft und anderer Jugendorganisationen ins Regierungsprogramm geschafft hat, wurde heute von Regierungsseite verschoben. "Für Studierende ist ein solches Studententicket eine dringend notwendige finanzielle Entlastung. Die Bundes-ÖH hat sich unserem Einsatz für ein solches Studententicket überhaupt nicht angeschlossen und hat verabsäumt den nötigen Druck auf die politischen Entscheidungsträger auszuüben. Bei einer so schwachen Vertretung, wie wir sie in den letzten Jahren hatten, ist es kein Wunder, dass die politischen Entscheidungsträger glauben, sie können über die Interessen der Studierenden einfach drüberfahren", zeigt sich AG-Bundesobmann enttäuscht über die Untätigkeit der Bundes-ÖH.

Die AktionsGemeinschaft setzt sich seit Jahren für die Einführung eines österreichweiten Studententickets ein - einerseits um die Studierenden finanziell zu entlasten, andererseits um die Mobilität und den öffentlichen Verkehr in Österreich zu fördern. Es sei daher sehr bedenklich, dass eine für Studierende so wichtige Forderungen von Seiten der Bundes-ÖH komplett ignoriert wurde.

Verärgert zeigt sich Bundesobmann Habernig über die Reaktion der Bundes-ÖH und der einzelnen Fraktionen wie von VSStÖ und GRAS. Nachdem nun die Ausweitung des Jugendtickets verschoben wurde, haben sich diese Fraktionen plötzlich für ein Studententicket ausgesprochen. "Beide Fraktionen waren in den letzten Jahren in der ÖH-Exekutive und hätten mit den politischen Entscheidungsträgern Verhandlungen führen müssen. Dies haben sie verabsäumt und versuchen jetzt - kurz vor der ÖH-Wahl - die Studierenden mit leeren Versprechen abzuspeisen", so Habernig. Mit einer solchen Politik könne es nicht weitergehen und es brauche daher dringend Veränderung. "Es braucht endlich einen Wechsel zu einer echten Interessenvertretung. Diese Vertretung bietet allein die AktionsGemeinschaft", schließt Habernig.

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