„Report“ am 31. März über Spannungen zwischen Unternehmern, Wirtschaftskammer und Regierung

Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl zu Gast im Studio

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den in HD produzierten "Report" am Dienstag, dem 31. März 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Wirtschafts-Revolte

Viele Unternehmer sehen sich als Verlierer der Steuerreform. Registrierkassenpflicht, Mehrwertsteuer- und KESt-Erhöhung bringen Wirtschaftstreibende gegen die Regierung auf. Diese bringt nun auch noch das bei den Wirten ungeliebte Rauchverbot auf den Weg. Wie wollen sich die Unternehmervertreter gegen diese Pläne der Regierung wehren? Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten über die Spannungen zwischen Unternehmern, Wirtschaftskammer und Regierung.
Live-Gast im Studio ist Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl.

Jobkrise

Der Wäscheerzeuger Triumph kündigt 210 Frauen in Oberwart, ein weiterer Verlust von Arbeitsplätzen in einer Region, in der Jobs ohnehin rar sind. Eine staatlich geförderte Arbeitsstiftung soll Umschulungen organisieren, doch welche Aussicht auf neue Jobs haben die Frauen, von denen viele über 50 Jahre alt sind? Was bedeutet die Schließung eines solchen Betriebs für das ohnehin strukturschwache Südburgenland? Ein Lokalaugenschein von Münire Inam und Martina Schmidt.

Barrierefrei bauen

Wie sehr soll der Neubau von Wohnungen die Bedürfnisse behinderter Menschen berücksichtigen? In jedem Bundesland gelten andere Vorschriften, doch die entscheidende Frage stellt sich überall:
Betroffene fordern Wohnungen, die sie gut erreichen und benutzen können, doch barrierefrei zu bauen ist teurer. Sollen Länder und Gemeinden weniger, aber voll ausgestattete Wohnungen bauen oder nur einen kleinen Anteil der Neubauten für behinderte Menschen auslegen, sie gar ins Erdgeschoß verbannen? Helga Lazar und Thomas Schweinberger über eine schwierige Grundsatzdebatte.

Funkloch

Nach dem Lawinenunglück in Galtür entschied der damalige Innenminister Ernst Strasser, in Österreich ein neues digitales Funknetz für Behörden zu errichten. Versprochen wurde damit die perfekte Kommunikation zwischen Polizei und Rettungskräften im Katastrophenfall und im Alltag. Heute, 15 Jahre später, verbindet man mit den Projektnamen Adonis und später Tetron jedoch kein gut funktionierendes Funknetz, sondern vielmehr Schlagwörter wie Bestechung, Korruption und Kostenüberschreitung. Und von einem Vollausbau ist man weiterhin Jahre entfernt. Jakob Horvat und Martin Pusch zeigen, was beim Projekt Tetron alles schiefgelaufen ist.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF - ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + - ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0006