Großer Unterschied bei der Kosten-/Nutzen-Rechnung

Die wichtigsten Energieeffizienzmaßnahmen im Vergleich

Wien (OTS) - Die billigste Energie ist bekanntlich jene, die erst gar nicht verbraucht wird. Um die monatlichen Energiekosten gering zu halten, investieren Eigenheimbesitzer oft viel Geld in Energiesparmaßnahmen, die sich oft erst nach Jahrzehnten rechnen. Denn nicht jede gut gemeinte Maßnahme hält was sie scheinbar verspricht. Daher sollten Haushalte kritisch nachrechnen, ob sich die angedachte Energieeffizienzmaßnahme tatsächlich rentiert. Ein guter Kennwert ist die Amortisationszeit. Also jener Zeitpunkt, der sich aus den Anschaffungskosten dividiert durch die jährliche Energieersparnis ergibt.

"Die Unterschiede bei den Einsparungspotenzialen sind bei einer ehrlichen Rechnung gewaltig", sagt Mag. Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik. "So manche Energieeffizienzmaßnahme rechnet sich tatsächlich bereits nach wenigen Jahren, andere erst nach Jahrzehnten. Jedenfalls soll man sich nicht von den Einsparungspotenzialen täuschen lassen. Wer an der Kostenwahrheit interessiert ist, muss Anschaffungskosten und Umbaumaßnahmen immer mit den Einsparungen gegenrechnen." Allerdings lassen sich größere Energieeinsparungen nur mit tendenziell höheren Investitionen erreichen.

Das Institut für Wärme und Oeltechnik hat daher die wichtigsten Energiesparmaßnahmen am Beispiel eines durchschnittlichen Einfamilienhauses miteinander verglichen.

Energieeffizienzmaßnahmen im Vergleich
(Einfamilienhaus ohne Inanspruchnahme von Förderungen)

  • Hocheffiziente Heizungsumwälzpumpe ca. 6 Jahre
  • Kesseltausch eines ölbeheizten EFH (Öl-Brennwerttechnik) ca.6 Jahre
  • Kesseltausch eines gasbeheizten EFH (Gas-Brennwerttechnik) ca.6 Jahre
  • Wärmedämmung oberste Geschossdecke ca. 10 Jahre
  • Fassadendämmung ca. 20 Jahre
  • Fenstertausch ca. 30 Jahre

Berechnung IWO; Basis Methodendokument EEffG und eigene Annahmen

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